Drahtmuseum: Asbest-Fassade und Dach müssen saniert werden

Eingerüstet präsentiert sich das Deutsche Drahtmuseum an der Fritz-Thomeé-Straße.  Foto: Bonnekoh

ALTENA - Lange Jahre wurde Land auf und ab mit Asbest gebaut. Bis Studien die hohe Gesundheitsgefährdung dieses Baustoffes belegten und überall in den Gebäuden ein gezielter Rückbau einsetzte.

Betroffen waren davon viele öffentliche Häuser und Sportstätten. Jetzt hat es auch das Gebäude des Deutschen Drahtmuseums an der Fritz-Thomeé-Straße getroffen. Hier waren Teile der Fassade abgebröckelt und auf den Gehweg gestürzt. Der Märkische Kreis musste handeln. Also wurde das Museum eingerüstet, werden die Asbest-Platten jetzt fachgerecht entsorgt. Die gesamte Fassade wird dann saniert und erhält einen neuen Anstrich. Das bestätigte auf Anfrage Kreis-Pressesprecher Hendrik Klein. Einher geht mit den Arbeiten auch ein Durchsehen und wo nötig Reparieren des Daches. Denn: Das Gerüst steht nun einmal und so sollten auch diese Arbeiten mit erledigt werden. Zur Höhe der Kosten konnte der Kreissprecher auf Anhieb nichts sagen, weil sich der entsprechende Sachbearbeiter der Maßnahme noch in Urlaub befindet. Bei Bauarbeiten dieser Größenordnung werden aber in der Regel die Politiker des Kreistages in die Entscheidung einbezogen und es wird natürlich ausgeschrieben.

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