Gericht zieht einen Schlussstrich

Uwe Muhs, Ex-Chef am Burggymnasium, ist jetzt Ruheständler.

von Thomas Keim - ALTENA - Ins juristische Räderwerk um die Neubesetzung der Schulleiterstelle am Burggymnasium kommt möglicherweise sehr bald wieder Bewegung: Am Oberverwaltungsgericht in Münster ist der Beschluss gefasst worden, die Berufung des früheren Schulleiters Uwe Muhs gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Arnsberg nicht zuzulassen. Damit ist aus verwaltungsjuristischer Sicht der erste Teil des Wiederbesetzungs-Marathons zu Ende.

Uwe Muhs hatte sich gerichtlich dagegen gewehrt, dass er in den vorzeitigen Ruhestand versetzt werden sollte. Nachdem das Verwaltungsgericht Arnsberg seinen Antrag im März 2009 abgewiesen hatte, war Muhs vor das Oberverwaltungsgericht in Münster gezogen. Die Entscheidung der Oberverwaltungsrichter sei den Parteien gestern zugestellt werden, erklärte OVG-Sprecher Dr. Ulrich Lau. „Damit ist der Verwaltungsrechtsweg zu Ende.“ Uwe Muhs gelte mit der richterlichen Entscheidung jetzt als zur Ruhe gesetzt.

Weitere Schritte, um in absehbarer Zeit einen neuen Schulleiter an der Bismarckstraße zu haben, werden unterdessen bei der Bezirksregierung in Arnsberg eingeleitet, wo die Schulaufsicht angesiedelt ist. Das bisher laufende Besetzungsverfahren wird abgebrochen und neu eröffnet (AK berichtete). „Die Post dazu geht in den nächsten Tagen raus“, berichtete gestern Julia Beuerlein, Pressesprecherin der Bezirksregierung. Dann wird eine neue Stellenausschreibung ganz von vorn beginnen.

Nach den bisherigen Erfahrungen äußert man sich bei der Bezirksregierung vorsichtig über ein eventuelles Zeitfenster. Beuerlein: „Wenn alles ohne Komplikationen verläuft, können wir zum neuen Schuljahr einen neuen Schulleiter haben.“

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