Seltenes Jubiläum beim Blutspenden

Gerhard Kramer hat das DRK-Ehrenzeichen in Gold bekommen. Es gratulieren die Blutspendebeauftragte Renate Nietsch und DRK-Vorsitzender Mike Kernig. -  Foto: Keim

Altena -  So eine Ehrung kann der DRK-Vorsitzende Mike Kernig nicht alle Tage vornehmen. Nur zwei oder drei Mal im Jahr kommt es vor, dass ein Blutspender zum 100. Mal bei einem Termin erscheint.

Als Anerkennung dieser kontinuierlichen Leistung im Dienste der Mitmenschen wurde am Dienstagabend Gerhard Kramer ausgezeichnet. Er bekam das DRK-Ehrenzeichen in Gold, gekrönt von einem Brillianten. Die Ehrung wurde vorgenommen von Mike Kernig und der Blutspendebeauftragten Renate Nietsch. „Eine Blutspende ist gelebte Solidarität“, sagte Kernig zum gegebenen guten Beispiel. Das gelte besonders mit Blick auf die Tatsache, dass nach wie vor die Zahl derer nicht ausreicht, die regelmäßig zum Blutspenden gehen. „Wir sind um jeden Spender verlegen.“ Der Blutbedarf wachse ständig, wobei auch der demografische Wandel und neue Methoden der Medizin eine Rolle spielen. Kernig erinnerte daran, dass jedermann ganz plötzlich in die Situation kommen könne, ein Blutpräparat zu benötigen.

Drei bis vier Mal im Jahr kann ein Mensch Blut spenden; zwischen den einzelnen Terminen müssen 56 Tage vergehen. Um für 100. Spenden ausgezeichnet zu werden, vergehen also – im schnellsten denkbaren Fall – immerhin 25 Jahre. „Aber das wäre schon eine große Ausnahme“.

Wie viele andere langjährige Spender hat auch Gerhard Kramer etwas länger benötigt, um die runde Zahl zu erreichen. Zum ersten Mal ist der Altenaer mit jugendlichen 17 Jahren zur Spende gegangen. „Mit Unterschrift der Eltern“. - Von Thomas Keim

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