Geranien für die Lenne-Promenade: Datum für Blumenschmuck steht

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Die Geranien pflanzt Dieter Steinmann in die Kästen für die Lennepromenade.

Altena – 4,2 Kubikmeter Erde, 180 Blumenkästen, knapp 1000 Geranien: Sie sorgen für eine bunte Lennepromenade - schon sehr bald.

Wenn es um die Bepflanzung von Balkonkästen geht, macht Dieter Steinmann so schnell keiner was vor. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Carsten Becker und Peter Giebel ist er diese Woche damit beschäftigt, die von Altenaer Bürgern und Geschäften gesponserten Geranienkästen zu bepflanzen, die am Samstag, 30. Mai, wieder an das Geländer der Lennepromenade gehängt werden sollen. 

60 Säcke Erde für 180 Kästen

Am Anfang wird geputzt: Peter Giebels Aufgabe ist es, vom vergangenen Jahr noch anhaftende Erde aus den Kästen zu fegen. Die landen dann auf dem Tisch von Carsten Becker, der sie mit Erde befüllt – „eine handelsübliche Mischung für Geranien, die wir auch hier im Laden verkaufen“, erklärt Steinmann. 

60 Säcke Erde mit jeweils 70 Liter braucht es für die 180 Kästen, die Carsten Becker befüllt.

60 Säcke zu jeweils 70 Litern braucht er für die 180 Kästen. Weiter geht’s zum Pflanztisch. Die Kästen sind einen Meter lang, fünf Geranien kommen rein. „Zwei stehende und drei hängende“, erklärt Steinmann, während er etwas Naturdünger unter die Erde mischt. Die ist damit doppelt angereichert, das reicht aber trotzdem nicht für den ganzen Sommer. 

Vom Topf direkt in dern Kasten

Etwa vier Wochen nach dem Pflanzen komme Flüssigdünger ins Gießwasser, verrät der Fachmann. Den Ballen wässern oder besser nicht? Die Wurzeln etwas auseinanderziehen, bevor sie in die Erde kommen oder die Pflanze so einsetzen, wie sie aus dem Topf kommt? 

Steinmann macht nicht viel Federlesens: Die Geranien kommen so in die Erde, wie sie aus dem Topf kommen – auch die, deren Erde schon etwas trocken ist. „Das vertragen die“, weiß Steinmann. 

Wichtig sei, dass jeder Kasten nach dem Einsetzen der Pflanzen gut gewässert werde. Dass ans Lenneufer nur Geranien kommen, hat auch etwas mit dem Standort zu tun. Die Kästen hängen in der prallen Sonne, das verträgt nicht jede Pflanze gleich gut. „Für Geranien ist das ideal“, erklärt der Gärtner. 

Trockenheit können Geranien ab

Auch wenn ein Kasten mal etwas trockener wird, schade das den Geranien nicht. Gut an dem Standort sei auch, dass dort oft ein Wind gehe. Das sorge dafür, dass Regentropfen schnell abtrocknen. Das schützt die Pflanzen vor Pilzverfall. 

Mit 180 Kästen werden am Samstag ein paar weniger aufgehängt als im vergangenen Jahr. „Daran merkt man, dass es wieder ein paar Geschäfte weniger gibt“, sagt Steinmann. 

68,50 Euro kostet ein Kasten in diesem Jahr. Sponsoren, die durch ein Schild am Geländer für sich oder ihre Firma werben wollen, zahlen weitere fünf Euro. 

Rund 1000 Geranien werden in die Kästen gepflanzt.

Reich werde er damit nicht, betont Steinmann. „Aber ich mache es gerne und habe Spaß daran, wenn es dann an der Lenne schön aussieht und die Menschen sich an dem Anblick erfreuen.“ Die Aktion ist mit viel Arbeit verbunden. 

Zwei Stunden Gießen für zwei

Schließlich muss Steinmann nicht nur pflanzen, sondern auch pflegen. Jeden zweiten Tag musste er die Kästen im vergangenen Jahr gießen, das dauert zwei Stunden, wenn man es zu zweit macht. Und im Oktober muss alles wieder abgeräumt werden – auch das kostet Zeit. 

Gut sei, dass er den Inhalt der Kästen dann auf dem städtischen Kompostplatz am Pragpaul entsorgen könne, sagt Steinmann. „Sonst müsste ich dafür auch noch zwei Container besorgen."

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