Geplant: Bau von 20 Altenwohnungen

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Hier will die Fritz-Berg-Stiftung 20 neue Altenwohnungen bauen. ▪

ALTENA ▪ Die Fritz-Berg-Stiftung plant den Bau von 20 neuen Altenwohnungen. Sie sollen auf der seit Jahrzehnten als Parkplatz genutzten Fläche neben dem ehemaligen Café Overbeck geschaffen werden. Diese Baulücke entstand, als im Zuge der Innenstadtsanierung das Zentraltheater abgerissen wurde.

Erste Pläne für das neue Bauvorhaben werden am Donnerstag während einer Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung präsentiert. Er muss sich mit dem Thema beschäftigen, weil eine Bebauungsplanänderung notwendig würde. Die Berg-Stiftung will nämlich auch bisher als Verkehrsraum genutzte Flächen überbauen. Außerdem plant sie, den Durchgang zwischen dem Innenhof ihres bestehenden Gebäudes und dem Bungernplatz zu schließen. Wegen eines bestehenden Wegerechtes ist auch dazu eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich.

Aufgabe des Ausschusses ist es am Donnerstag, das Änderungsverfahren in Gang zu setzen. Dem schließt sich dann das Beteiligungsverfahren an, bei dem sich auch Betroffene zu Wort melden können. Knackpunkte könnten dabei die ersatzlose Aufgabe der Parkplätze und die räumliche Nähe der Altenwohnungen zu Gastronomiebetrieben wie dem Café Santos und der Ritterschänke werden.

Die Stiftung verwaltet das Vermögen des im Jahr 1979 kinderlos gestorbenen Unternehmers Fritz Berg. Sie baute Anfang der 1990er Jahre zwischen Bungernplatz und Holtzbrinck-Haus das Fritz-Berg-Haus mit 49 Altenwohnungen. ▪ Von Thomas Bender

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