Evingser Volksbank-Filiale zieht um

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Zahlreiche Gäste informierten sich am Dienstagabend über das Geschäftsergebnis der Volksbank. ▪

ALTENA ▪ Die Selbstbedienungsfiliale der Volksbank in Evingsen zieht aller Voraussicht nach um: Vorstandssprecher Karl-Michael Dommes erklärte am Dienstag bei der Genossenschaftsversammlung in der Dahler Schützenhalle, dass Verträge über eine Umsiedelung in die Ihmerter Straße kurz vor der Unterzeichnung stehen. Dann wäre ein zentraler Standort neben dem Lottoladen geschaffen.

Dommes legte den Genossen der Dörfer Dahle und Evingsen Rechenschaft über ein Umlauf-Volumen von fast drei Milliarden Euro ab. Die Volksbank im Märkischen Kreis hat knapp eine Milliarde Kredite im Umlauf und verwaltet Einlagen im Wert von 1,2 Milliarden Euro. Zudem beträgt das Volumen im Wertpapiergeschäft 800 Millionen Euro. Verteilt sind diese Summen auf 88 000 Kunden. 38 000 davon sind Anteilseigner der Genossenschaftsbank.

Stimmt die Vertreterversammlung am 12. Juli dem Rechenschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2012 zu, dann werden den Mitgliedern Anteile aus einem Überschuss von 1,5 Millionen Euro ausgezahlt. Zudem haben alle einen Baum bekommen: Pro Mitglied hat die Volksbank in den Kommunen eine Douglasie gepflanzt. Allein in Altena 4300 Stück. Und es sollen noch ein paar mehr hinzukommen, denn Karl-Michael Dommes hat für das Jahr 2013 vor, die Mitgliedermarke von 40 000 zu knacken.

Die Chancen stehen nicht schlecht: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Genossenschaft einen Mitgliederzuwachs von 26 Prozent. Dommes präsentierte eine Kundenzufriedenheitsrate von fast 100 Prozent und Bestnoten bei der TÜV-geprüften Baufinanzierung. 117 Millionen Euro vergab die Bank an Krediten für diesen Bereich. Firmenkunden nahmen ein Neukreditvolumen von 225 Millionen auf. Bei der Betriebsmittelfinanzierung war eine Steigerung um 20 Prozent erfolgt.

Für Landwirte, die häufig zur Finanzierung schweren Geräts bei der Volksbank vorsprechen, gibt es bereits ein spezielles Beratungssegment. Seit vergangenem Jahr steht in Lüdenscheid ein Kundenberater zur Verfügung, der sich Frei- und Heilberufen widmet.

Längst nicht jeder Kunde suche für Überweisungen und Daueraufträge noch die Filiale auf. Die Personaldecke werde aufgrund des zunehmenden Online-Geschäfts auf lange Sicht ausgedünnt durch Altersteilzeitverträge, berichtete Dommes. In Dahle weiß der Kunde die persönliche Beratung aber noch zu schätzen: Zehn Mitarbeiter kümmern sich vor Ort um die Kundenbelange. Ihnen dankte Dommes herzlich, bevor er zum gemütlichen Teil des Abends überleitete: Bauchredner Peter Kerscher bereitete den zahlreichen Gästen eine angenehme Einstimmung auf das Dinner, zu dem die Volksbank ihre Genossen im Anschluss einlud. ▪ Ina Hornemann

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