1. come-on.de
  2. Lennetal
  3. Altena

Generationswechsel: Werkstatt Altena verjüngt den Vorstand

Erstellt:

Kommentare

Im Vorstand der Werkstatt Altena wurde ein Generationenwechsel vollzogen.
Im Vorstand der Werkstatt Altena wurde ein Generationenwechsel vollzogen. © Privat

Bei der Jahreshauptversammlung der Werkstatt Altena wurde der Vorstand verjüngt. Der Generationswechsel soll Jugendarbeit und Ausstellungsbesuche in den Fokus rücken.

Altena – Trotz einiger Rückschläge ist der Geschäftsbericht der Werkstatt Altena positiv ausgefallen. Bekannt gegeben wurden die Geschäftszahlen während der Jahreshauptversammlung, die jetzt mit 20 Mitgliedern in der Bürgerburg stattfand. Der positive Geschäftsbericht ist auch auf mehrere Spenden zurückzuführen. Einem verkürzten Stipendium für das laufende Kalenderjahr steht dadurch mit Blick auf die finanzielle Lage nichts im Weg.

Nach den Finanzen ging es dann um wichtige Zukunftsthemen. Matthias Rüth als 1. Vorsitzender des Vereins wies auf die Notwendigkeit eines Generationenwechsels hin und leitete so die Wahl eines neuen Vorstandes ein: „Es kann nicht sein, dass wir noch mit über 70 Jahren darüber entscheiden, was moderne Kunst ist“. Vorgeschlagen und von den Mitgliedern einstimmig beschlossen wurde ein sanfter Übergang. Das bedeutet, dass die Positionen im ersten Schritt rotieren: Die 1. Vorsitzende ist nun Aleksandra Bacevic, die bisher Beisitzerin im künstlerischen Bereich war. Matthias Rüth übernimmt den Posten des 2. Vorsitzenden. Das war bislang Dorle Ossenberg-Engels, die nun den Beisitz im künstlerischen Bereich übernimmt. Alle weiteren Positionen bleiben besetzt wie bisher. Das Team setzt sich zusammen aus Gunhild Koch (Schriftführerin), Roland Balkenhol (Kassierer), Dirk Vogel (Öffentlichkeitsarbeit), Helmut Zimmer und Thomas Allhoff (Kassenprüfer).

Generationswechsel: Werkstatt Altena verjüngt den Vorstand

Im weiteren Verlauf der Sitzung kristallisierten sich zwei Bereiche heraus, in denen sich der Verein im nächsten Jahr über das Stipendium hinaus stark machen möchte: Die Jugendarbeit in Altena und die Organisation von gemeinsamen Ausstellungsbesuchen in der Region. Den Start soll ein Besuch in der Städtischen Galerie Lüdenscheid am 10. April machen. dort gibt es zu der Zeit die Ausstellung „Anthony Canham und Stefan Canham – Arbeiten 1961 bis 2021“. Genauere Informationen dazu will der Vorstand noch per E-Mail liefern.

Auch ein positiver Jahresrückblick war Teil der Sitzung in der Burg Holtzbrinck: So hatte der Verein zur Förderung bildender Kunst allen Widrigkeiten zum Trotz das Stipendium ausgeschrieben und konnte somit zwei jungen Kunstschaffenden die letzten Krisenjahre erleichtern. Dazu gehörten zwei erfolgreiche Ausstellungen 2021 in Altenas Innenstadt. Aktuell läuft die Bewerbungsphase für das Stipendium 2022. Details dazu werden beim nächsten Kunstklüngel am 5. April im Café zur Burg besprochen.

Auch interessant

Kommentare