Gemeinsames Konzert von Tambourcorps und Zögermusikanten ein voller Erfolg

Polka, Pauken, Pop und auch ein bisschen Petry

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Die Zögermusikanten präsentierten die Polka „Lustige Brüder“ mit gefeierten Solisten. Zuvor hatten die Instrumentalisten das Fernsehballett gewürdigt mit „Musik ist Trumpf“.

Altena - „Macht nicht wieder so einen Dreck!“ mahnte Hausmeister Peter die Musiker an. Sehr launig führte der Humorist aus Essen am Sonntag durch das gemeinsame Konzert der Zögermusikanten und des Tambourcorps Dahle in der Schützenhalle. 270 Gäste genossen dort gute Musik, Kaffee, Kuchen und kühle Getränke.

Kinder tobten und spielten fröhlich vor der Bühne, als beide Ensembles zu ihrem ersten gemeinsamen Stück ansetzten: Der „Marsch der Medizin“ war ein voluminöser Hörgenuss, der die Halle bis in die letzte Zuschauerreihe beschallte. Viel Applaus ernteten die Musiker, die sich im Folgeprogramm mit den Musikblöcken abwechselten. 

Das Tambourcorps Dahle ging dabei weit in seine eigene Geschichte zurück: Das eigens für dieses Ensemble komponierte Stück „Fleißiger Spielmann“ war 1923 uraufgeführt worden, nur wenige Jahre nach Gründung der Kapelle selbst.

Das Tambourcorps gewann sein Publikum mit voluminösem Schlagwerk.

Zu ihrem 88-jährigen bestehen vor wenigen Jahren hatte sie erstmals Hausmeister Peter als Showmaster gebucht. Der wusste am Samstag nicht nur mit seinem Publikum zu scherzen, sondern berichtete auch ausführlich aus dem Leben der Interpreten und Komponisten. Deshalb hatten die Zuschauer auch prompt das Bild vom Fernsehballett vor Augen, als die Zögermusikanten den Klassiker „Musik ist Trumpf“ anspielten. 

Und auch manch anderer Programmpunkt war durchaus zum Mitsingen und -summen geeignet. So bot das Tambourcorps eine große Hommage an Wolfgang Petry mit seinem Medley und überraschte sein Publikum mit einer getrommelten und geflöteten Version von „Eye of the tiger“ - Rocky hätte seine Freude gehabt! Klassische Märsche durften im Programm natürlich nicht fehlen. Zu hören gab’s aus diesem Genre unter anderem „Saluto Lugano“ und den „Erzherzog Albrecht Marsch“. Vielen Gästen zuckte es in Füßen und Fingern und Mitklatschen und Stampfen war ausdrücklich erlaubt.

270 Gäste lauschten den schönen Melodien der beiden Ensembles. Um die Bewirtung kümmerten sich die Dahler Schützen.

Schon vorab hatten die Gastgeber ihr Publikum verwöhnt: Vor Konzertbeginn ware Kaffee und Kuchen gereicht worden, so dass schon lange vor dem ersten Takt gemütliche Geselligkeit in der Schützenhalle aufkam. Tambourcorps und Zögermusikanten hatten Wochen für ihren ersten gemeinsamen Auftritt geprobt - eine Zusammenarbeit, die durchaus fortgesetzt werden kann, wie die Zuschauer hörbar verlauten ließen: Langer und kräftiger Applaus war beiden Ensembles zwischen den Stücken und auch am Ende gewiss.

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