Kolpingsfamilie Altena serviert Heringsstipp

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25 Personen ließen es sich gestern im Pfarrsaal St. Matthäus schmecken. In Gemeinschaft macht es einfach mehr Spaß, finden alle.

Altena -  „Machen wir das wieder?“ - „Am liebsten nächste Woche!“, ist die einhellige Meinung nach dem köstlichen Heringsstippessen, das Margret Funnemann, Mia Wurm, Renate Allhoff und Ursula Krumm auf den Tisch gezaubert haben.

Durch ihr Engagement als Seniorenbegleiterin war Margret Funnemann auf die Idee zum Mittagessen gekommen.

Es ist nicht nur der wunderbare Geschmack, der den Wunsch nach Wiederholung aufkommen lässt, sondern auch die schön gedeckten Tische und die nette Gesellschaft, in der das erste Mittagsmahl der Kolpingsfamilie stattgefunden hat. Ursula Krumm hat aus den von Margret Funnemann mitgebrachten Frischblumen frühlingshafte Tafelaufsätze gestaltet, die sich hervorragend auf den grünen Tischläufern machen. 

Insbesondere alleinstehende ältere Mitbürger machen sich allein den Tisch nicht mehr schön fertig zum Mittagessen. Auch aufwendig kochen geben viele auf, insbesondere, wenn keiner mitisst. Das hat Margret Funnemann in ihrer Tätigkeit als Seniorenbegleiterin oft festgestellt. „Mach doch mal was!“, hörte sie oft von Gesprächspartnern. So kam die Idee zum Angebot „Gemeinsam schmeckt es besser“ zustande. Mia Wurm, Renate Allhoff und Ursula Krumm waren prompt für die Umsetzung zu haben.

 Die Frauen aus dem Umfeld der Kirchengemeinde und der gastgebenden Kolpingsfamilie schnippelten Unmengen von Matjes und Pellkartoffeln, damit alle 25 angemeldeten Besucher gestern satt wurden. Die Portionen: Lecker und reichlich. Zum Nachtisch: Eine Tasse Kaffee, ein Plätzchen, Schoko- und Vanillepudding – alles zum Festpreis von sechs Euro. Angesprochen fühlten sich nicht nur viele Kolpingmitglieder, sondern auch Menschen aus der Nachbarschaft, der Kirchengemeinde und auch Protestanten. Dass das Essen in Gemeinschaft noch einmal stattfindet im Pfarrsaal, ist sehr wahrscheinlich. „Vielleicht nicht einmal im Monat, aber wir werden es wieder anbieten“, fühlt sich Margret Funnemann bestärkt.

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