Märchenhafter Dorfabend beendet Evingser Fest

Bevor die Tanzfläche freigeben wurde, mussten die Schützen Teamgeist beweisen. Im Wettrudern auf dem Trockenen.

ALTENA -  „Atemlos durch die Nacht“ hätte das Motto der Evingser Schützen für den traditionellen Dorfabend lauten können. Nicht nur Helene Fischer begeisterte die Besucher, auch die „Fruchtzwerge vom Löttringsen“ oder das Märchen vom Froschkönig, dargestellt vom 2. Zug, sorgten für tosenden Applaus.

Von Silvia Sauser

Zunächst begrüßte der 1. Vorsitzende Andre Schneider die Anwesenden und ließ den Schießwettbewerb Revue passieren. Es sei ein harter, aber fairer Wettbewerb gewesen und mit Olaf Köster habe das Schützenvolk auch in diesem Jahr einen sympathischen König.

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Schützenfest Evingsen 2014

Er dankte den Musikern der Spielmannszüge, vor allen den Musikern der Stor Elvdal Musikklag, für ihren Einsatz bei den schweißtreibenden Temperaturen während der Festumzüge und auch dem Zeltwirt und den Schaustellern sowie der „professionellen und freundlichen Security der Firma Portscheller“. Ein Extra-Lob galt den Frauen, die während der Festtage unermüdlich im Einsatz waren.

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Über eine Spende konnte sich der Evingser Kindergarten freuen. Das Geld war während des Norweger-Nachmittags durch den Verkauf nordischer Leckereien am Samstag eingenommen und vom König auf die Summe von 600 Euro aufgestockt worden.

Dann übernahm Holger Wolf das Mikrofon für die Moderation der Aufführungen. Den Anfang machte die Zugführerrunde, die zunächst den Fahnenausmarsch beaufsichtigt hatte. „Ich bin wieder hier, in meinem Revier“ sangen die Herren und dichteten frei weiter: „War nur kurz weg, hab die Fahne versteckt.“

Eine „mexikanische“ Zugabe lieferte Martin Albrecht als Vorsänger, dann kopierten die Zugführer die deutschen Nationalspieler und zeigten dem Publikum „So geh´n die Dahler“.

Der 5. Zug begeisterte mit einer Cover-Version von „We will rock you“, und dann hatte sogar Helene Fischer einen Live-Auftritt im Schützenzelt.

Die Besucher stimmten in den aktuellen Hit „Atemlos durch die Nacht“ ein und der König konnte sich nicht vor der temperamentvollen „Sängerin“ in Sicherheit bringen, die auf die königliche Empore stürmte und ihn leidenschaftlich umarmte.

Märchenhaft ging es weiter, die „Fruchtzwerge vom 2. Zug“ stellten die Geschichte von Schneewittchen nach. Unterlegt von passenden Songs wurde die schwarzhaarige Schönheit von einem Zwerg mit Hilfe zweier Bierflaschen statt eines Defibrillators wieder zum Leben erweckt und erst dann von dem Märchenprinzen geküsst.

Den Abschluss machten die Schützen aus dem Springen, die vor einer riesigen Kulisse der Burg das Märchen vom Froschkönig in einer etwas anderen Fassung spielten. Ein Frosch, eine gute Fee, wunderschöne Prinzessinnen und jede Menge Alkohol, dazu die richtige Musik und die Besucher waren begeistert.

Zwischendurch spielten die „Local Heroes“, zunächst vor einer nur mäßig besetzten Tanzfläche. Doch im Laufe des Abends und bei sinkenden Temperaturen hielt es jung und alt nicht mehr auf den Stühlen und die Schützen und ihre Gäste feierten bei mitreißender Musik bis in die frühen Morgenstunden.

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