Kneipenfestival zieht Musikfans in Scharen an

Witzig, charmant und auch ein bisschen brachial - diese coole Kombination boten die Mitglieder von „Harpyie“ ihren Fans.

Altena -  Atemlos konnte man werden: Nicht nur, weil allein das Café Ko bei der Helene Fischer-Covershow zu platzen drohte, sondern weil überall in der Stadt Musik ertönte. Von sanftem Swing bis hin zu brachialem Rock - das erste Altenaer Kneipenfestival bot viel und zog Unmengen von Gästen an.

Talstation-Wirt Hardy Frahm brachte es in einem kurzen Moment zum Durchatmen auf den Punkt: „Es lohnt sich, wenn die Wirte zusammenarbeiten!“

Das sah auch der unbedarfte Innenstadt-Passant deutlich: Vor den Kneipen drängten sich Partygäste dicht an dicht. Zu Stoßzeiten konnte teilweise kein Einlass mehr gewährt werden. Dann hieß es halt: Auf zum nächsten!

Egal, von welcher Seite man sich der Innenstadt näherte: Musik war aus allen Richtungen zu hören: Die Rawa Blues Band im Café zur Burg hatte ebenso ihre Fans wie die Rock-Combo Harpyie, die Templer-Wirt Günni Fuchs samt Open-Air-Bühne am Markaner gebucht hatte.

Riesen-Festwochenende in Altena

Sanfter Coverrock mit Partyeinschlägen von „Any Beat Counts“ ertönte aus der Talstation und in der Kuzina tanzten die Kellner. Da gab’s griechische Folklore mit Spaßfaktor zum Dinner serviert, während im Lennekai „Take two“ das Publikum gut unterhielt.

Ganz andere Töne hatte Sänger Thomas Bären im Hotel am Markt angeschlagen, der komplett ohne Band, aber mit hervorragenden Entertainer-Qualitäten im Saal für Stimmung sorgte. Jeder Geschmack wurde abgedeckt, viele Gäste blieben bis spät in die Nacht in der Stadt und gingen nahtlos zum Bummeln an den ersten Flohmarkt-Ständen über.

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