Geld für das „Generationenbüro“

ALTENA – Eine Begegnungsstätte für den Knerling – diesem Ziel ist das Stellwerk einen großen Schritt näher gekommen: Bis 2012  erhält das „Generationenbüro“ einen jährlichen Zuschuss von 7500 Euro, um das leer stehende Schulgebäude an der Gustav-Selve-Straße als Treffpunkt für die Bürger nutzen zu können. Dieser Wunsch war bei mehreren Gesprächen immer wieder geäußert worden. Von Thomas Bender

Das Geld kommt vom Plettenberger Verein Akzente. Er wurde 2005 vom Plettenberger Unternehmensberater Otto Prange gegründet und wird seither von dessen Unternehmensgruppe maßgeblich unterstützt. Akzente finanziert und fördert Projekte für Begegnung und Bildung, sowie Maßnahmen mit dem Ziel der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Für 2010 hat man sich die Unterstützung von generationenübergreifenden Projekten zum Ziel gesetzt. 30 entsprechende Initiativen bewarben sich, drei wurden ausgewählt – neben dem Stellwerk werden zwei Plettenberger Institutionen gefördert.

Stefanie Hensel und Hildegard Brass freuten sich natürlich riesig, als sie jetzt in Plettenberg die Förderzusage erhielten: „Den Knerlingern liegt die Schule immer noch am Herzen“, weiß Stefanie Hensel aus vielen Gesprächen der letzten Monate und erinnert daran, dass immer wieder auch der Wunsch nach einer Begegnungsstätte laut geworden sei. Das werde nun durch die Unterstützung des Plettenberger Vereins für drei Jahre möglich.

Bei der Nutzung der Schule soll natürlich darauf geachtet werden, dass sich dort Jung und Alt treffen. Hensel schweben unter anderem Handy- und Computerkurse vor, bei denen Schüler ihre Kenntnisse an Senioren weitergeben. Im Gegenzug könnten die in der noch vorhandenen Schulküche ihre hauswirtschaftliche Erfahrung an die jüngere Generation weitergeben.

Das Stellwerk gründete sich im Jahr 2008 als Ergebnis aus den Aktionsgruppen des Projektes „Neues Altern in der Stadt“. Sein generationsübergreifender Ansatz wurde bereits mehrfach mit Preisen bedacht.

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