Helfen ist die oberste Devise

Gelbe Engel treffen sich in Großendrescheid

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„Gelbe Autos“ ohne Ende: Mehr als zwei Dutzend Einsatzfahrzeuge des ADAC Westfalen auf einem Parkplatz signalisierten: Hier, im Gasthof Spelsberg auf dem Großendrescheid, findet eine besondere Tagung statt

Altena - Mehr als zwei Dutzend gelbe ADAC-Einsatzfahrzeuge auf einem Parkplatz. Die Frauen und Männer, die als Einzelkämpfer hinter dem Lenkrad in Not geratenen Autofahrern auf den Straßen helfen, trafen sich jetzt im Restaurant-Hotel Haus Spelsberg, Großendrescheid, zur Teamsitzung.

„Wir tauschen uns regelmäßig aus“, kommentierte Christian Marks, beim ADAC Westfalen zuständiger Teamleiter für die Straßenwachtfahrer. 

Sie decken im hiesigen Raum die Autobahnen 46, 45, 1, 43 und Teile der A 4 ab. „Ein riesiges Gebiet“, wie Marks schmunzelnd feststellt. Rund um die Uhr sind die Kfz-Meister (fast alle führen diesen Meistertitel), unterwegs, um liegen gebliebenen Autofahrern schnell, praktisch und unbürokratisch zu helfen. 

Straßenwachtfahrer aus dem hiesigen Raum trafen sich zum Gedankenaustausch. Unter den „Gelben Engeln“ ist auch eine KfZ-Meisterin, die im Falle einer Panne den Autofahrern hilft.

„Helfen ist unsere oberste Devise“, sagt Christian Marks. Ob es nun ein leerer Tank ist – „leider kommt das immer wieder vor!“ – oder Probleme mit der Kühlung beziehungsweise eine streikende Batterie: „Die Aufgaben, vor die mein Team gestellt wird, sind vielfältig“, sagt Christian Marks. Deutlich unterstreicht die ADAC-Führungskraft, dassder Automobilclub auch Nichtmitgliedern hilft. „Rufen Sie uns an!“, wirbt er. „Natürlich kommen wir, wenn Hilfe nötig ist, das ist keine Frage der Mitgliedschaft.“ 

Die ist im übrigen günstig. Gestartet wird mit 49 Euro/Jahr für die Bundesrepublik, europaweit kommen die „Gelben Engel“ bereits ab 84 Euro/Jahresbeitrag, weitere Sicherheitspakete sind zubuchbar. Ergebnis der Tagung: „Wir lernen uns noch besser kennen und wachsen noch ein Stück weit weiter zusammen“, so Marks. Einmal im Jahr gibt es übrigens auch noch eine gemeinsame technische Schulung. 

Wie gesagt: Das zu betreuende Gebiet ist riesig. Die ADAC-Helfer selbst wohnen im Norden Dortmunds bis hinein ins Siegerland und teilweise Berg Neustadt. „Da liegt Altena verkehrstechnisch sehr günstig. Und das Haus Spelsberg ist eine Top-Adresse“, so der ADAC- Teamleiter.

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