Es geht weiter in der Nette

ALTENA ▪ Walzdraht wird angeliefert, Arbeiter warten die Maschinen – es tut sich wieder ‘was in den Hallen, in denen bis zur Insolvenz im Frühjahr die Firma Ekczi ansässig war. Es sei gelungen, einen Mieter für die ehemaligen stahlrump-Werke I und II in unmittelbarer Nachbarschaft des Kinos zu finden, bestätigte Insolvenzverwalter Andreas Schoß aus Wuppertal. Beabsichtigt sei, dort eine neue Drahtfirma aufzubauen. Deshalb habe der neue Mieter auch den Ekczi-Maschinenpark übernommen..

Wie Schoß berichtete, gab es anfangs noch einen zweiten Interessenten – eine ausländische Firma, die lediglich die Maschinen kaufen wollte, um sie dann aus Altena abzuziehen. Nach längeren Verhandlungen habe dann jenes neue Unternehmen den Zuschlag bekommen, hinter dem zum einen ein Drahthersteller aus dem Ruhrgbiet und zum anderen Ex-Ekzci-Chef Fehmi Eksi stehen. Diese Lösung sei die bessere, weil dadurch auch die Nutzung von zwei der drei Produktionsstätten gesichert sei, gab der Insolvenzverwalter zu erkennen. Was aus dem Werk III oberhalb der Feuerwache werde, sei noch unklar. Es gebe allerdings Verhandlungen.

Die Eigentümer der neu zu gründenden Firma halten sich bisher noch bedeckt. Sie verweisen auf eine Pressemitteilung, die sie noch im Laufe dieser Woche herausgeben wollen und lassen bisher lediglich verlauten, dass sie in der Nette eine „kleine, aber feine“ Produktion aufziehen wollen, die sich auf Nischenprodukte spezialisieren werde. Die Entscheidung für den Standort Altena sei auch deshalb gefallen, weil man dort gute und motivierte Mitarbeiter vorgefunden habe. „Wir glauben, dass unter diesen günstigen Vorzeichen in Altena eine erfolgreiche Produktion starten kann“, hieß es abschließend. ▪ ben.-

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