Gefahr im Wald zwischen Kleff und Wixberg

Der Harvester steht hoch über der Lenne. Macht sich bei seiner Arbeit Holz selbstständig, wird es wirklich gefährlich. Foto: Bender

ALTENA  Im Steilhang zwischen Kleff und Wixberg wird seit einigen Tagen im großen Stil Holz geerntet. Bis zu 500 Festmeter Fichte wollen Mitarbeiter der Wiblingwerder Firma Fuchs in den nächsten Wochen aus dem Wald holen.

Das ist in der Steillage ein Knochenjob und auch gefährlich – und zwar nicht nur für die Forstarbeiter, sondern auch für Spaziergänger. Deshalb ist der Fußweg durch den Kleff die nächsten drei bis vier Wochen gesperrt. Fuchs-Mitarbeiter Vitalis Hattung und Revierförster Bastian Blanke appellieren dringend an Spaziergänger, die Absperrungen zu beachten: „Das ist wirklich lebensgefährlich“. Für die Arbeiten hat die Firma Fuchs schweres Gerät auf einen Forstweg hoch über der Lenne gebracht. Ein Seilkran wurde dort aufgebaut, mit seiner Hilfe werden die gefällten Stämme bis zu 400 Meter durch den Wald gezogen. Dann nimmt sie ein Harvester in Empfang, der sie entastet und in handliche Stücke schneidet. Genau das ist der kritische Moment: Zuerst sägt die Maschine einen kurzen Klotz ab – wenn der sich selbstständig macht, dann rast er den ganzen Hang hinunter, um zum Schluss mit großer Wucht auf dem beliebten Spazierweg einzuschlagen. Die Arbeiten lohnen sich, weil die Holzpreise im Moment hoch sind, erklärte Förster Blanke. - ben.-

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