An der Bahnlinie

Lärmschutzwand: Untersuchung im MK noch nicht abgeschlossen

Lärmschutzwand nach Unfall in Köln
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In Köln löste sich eine Lärmschutzwand und verursachte einen tödlichen Unfall. An der Ruhr-Sieg-Strecke wurden zwischen Pott-Jost- und Steinerner Brücke ähnliche Teile verbaut.

In der Nacht auf den 11. Dezember wurde eine Lärmschutzwand an der Lüdenscheider Straße (L 530) für rund sieben Stunden von Fachleuten geprüft. Das Ergebnis aber steht noch aus, weil es einen weiteren Prüfungstermin geben wird.

Altena - Zum Hintergrund: Die Stützmauer an der Lüdenscheider Straße auf der Seite zur Bahnstrecke hin dient nicht nur zum Abstützen der Straße, sondern auch dazu, die Anwohner vor Zuglärm zu schützen. Vor rund 26 Jahren wurden deshalb dort auch Lärmschutz-Elemente verbaut – und zwar solche, die sich an einer Lärmschutzwand auf der A3 bei Köln gelöst hatten, auf ein Auto gefallen waren und die Fahrerin tödlich verletzt hatten. Daraufhin hatte das Verkehrsministerium entschieden, 25 Straßenabschnitte in NRW untersuchen zu lassen, an denen ähnliche Konstruktionen verbaut wurden. Zu diesen zählt eben auch die Mauer an der Lüdenscheider Straße.

Vogelschutznetz kostet viel Zeit

„Die kurze Sperrpause im Dezember hat nicht gereicht. Es konnte erst knapp die Hälfte geprüft werden“, erläutert Andreas Berg, Pressesprecher von Straßen.NRW, auf Nachfrage unserer Zeitung. Um die Konstruktion zu kontrollieren, musste von den Experten zunächst ein Vogelschutznetz demontiert und später wieder angebracht werden. „Das hat sehr viel Zeit gekostet“, so Berg. So viel Zeit offenbar, dass die Prüfung nur rund zur Hälfte durchgeführt werden konnte.

Termin für zweite Prüfung unklar

Wann es den weiteren Prüfungstermin – und damit eine erneute halbseitige Sperrung der Lüdenscheider Straße – geben wird, das ist noch offen. Berg: „Wir müssen die Sperrpause auch bei der Bahn beantragen.“ Erst nach Abschluss der Prüfung könne es dann auch einen Prüfbericht geben. LS

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