Weltgebetstag in St. Matthäus: 2. März, 15 Uhr Kaffeetrinken / 17 Uhr Gottesdienst

Ein Gebet geht um die Welt

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Im Wechsel von evangelischer Frauenhilfe und katholischer Frauengemeinschaft, KFD, werden in Altena die jährlichen Weltgebetstage ausgerichtet. In diesem Jahr kommen die Frauen am 2. März, 15 und 17 Uhr, in St. Matthäus zusammen.

Altena - „Unsere Flüsse sind verseucht vom Quecksilber, das zur Goldgewinnung verwendet wird. Die Fische werden vergiftet, und vielen Menschen wird so die Lebensgrundlage entzogen!“

Aufrüttelnde Zeilen, die vor dem Beginn eines Gebetes zum Erhalt der Schöpfung in einem Begleitheft stehen, das auch Altenaer Frauen am Weltgebetstag 2018, Freitag, 2. März, nutzen werden. Über Konfessionsgrenzen hinweg treffen sie sich an diesem Tag zunächst um 15 Uhr zum Kaffeetrinken im Pfarrheim St. Matthäus um abschließend gegen 17 Uhr gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Teil des großen Ganzen zu sein und sich einzureihen in eine Gemeinschaft, die an ein und demselben Tag in mehr als 120 Ländern der Erde, durch verschiedene Zeitzonen, rund um den Globus Gottesdienst feiert. Dieses Gefühl des Eingebundensein trägt und prägt den Weltgebetstag seit vielen Jahren. In Altena bereitet ein zehnköpfiger Kreis um Edeltraud Egbringhoff sowohl das Kaffeetrinken, bei dem es viel über das Partnerland 2018, Surinam, zu sehen und zu hören gibt, als auch den Gottesdienst, vor. Alle schauen an diesem Freitag, 2. März, auf Surinam.

Das stärkt die Menschen vor Ort

 „Das ist stärkend für die Menschen dort“, sind sich die zehn Altenaerinnen einig. Das Wissen, dass sie und ihre Probleme gesehen werden, dass sich etwas bewegt und vieles bedacht wird, werde, da sind sich die Altenaerinnen über alle Konfessionsgrenzen hinweg einig „wohlwollend als Zeichen der Solidarität erkannt.“ Zwischem dem kleinsten Land Südamerikas und Altena im Sauerland liegen einige tausend Kilometer. Weit weg, mag mancher denken. Und doch so nah - lautet die Botschaft des Weltgebetstags-Arbeitskreises der Burgstadt. „Wir wollen den Blick an diesem Gebetstag schärfen für ein bedrohtes Tropen-Paradies und seine Menschen. Täglich müsse man sich fragen, welche Auswirkungen hat mein persönliches Verhalten? Andererseits aber auch feststellen, was können wir von den Menschen lernen, die dort leben?

Friedliches Zusammenleben

Beeindruckend sei vor allem das friedliche und einträchtige Zusammenleben dort über Ethnien und Religionsgrenzen hinweg. Den Altenaer Frauen ist es wichtig, ausgewogen beide Seiten zu betrachten. Hier das bunte Miteinander, die Fröhlichkeit der Menschen, die Schönheit ihres Landes. Auf der anderen Seite die Gefährdung dieses herrlichen Fleckchens Erde. „Ja“, sagen die zehn Frauen aus ev. Kirchegemeinde Altena und St. Matthäus: „Auch wir haben damit zu tun. Wir sollten nicht vergessen, dass wir die Erde nur geliehen haben. Wir müssen unser Denken und unser Tun in vielen Bereichen verändern“. So steht es auch in der Weltgebetstags-Liturgie über einem Gebet. Kollekte wird am 2. März für Mädchen- und Frauenprojekte gehalten.

Arbeitskreis:

Vorbereitet haben den Tag in Altena: Claudia Sauer, Sandra Schwieren, Anna Schapendonk, Brigitte Anders, Brigitte Wilke, Susanne Schültke, Martina Hochstein, Sonja Claßen, Christiane Frebel und Edeltraud Egbringhoff.

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