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Doppelt so schnell wie erlaubt: Raser geblitzt

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Von: Maximilian Birke

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An der Kontrollaktion im Kreis Unna beteiligten sich auch Polizisten aus Hamm und dem Kreis Soest.
An der Kontrollaktion im Kreis Unna beteiligten sich auch Polizisten aus Hamm und dem Kreis Soest. © dpa

Insgesamt 27 Autofahrer sind der Polizei ins Netz gegangen, deren Gasfuß nicht nur ein bisschen, sondern deutlich zu schwer war. Den Vogel abgeschossen hat ein Fahrer, der sich am Mittwoch mit satten 34 km/h zu schnell blitzen ließ. Er blieb aber nicht der Einzige, den ein Fahrverbot erwartet.

Altena – Besonders viele Temposünder erwischte die Polizei am Mittwoch in der 30er-Zone auf dem Hemecker Weg. Von 589 Fahrzeugen, die zwischen 7.10 und 12.10 Uhr auf der Straße unterwegs waren, fuhren 40 zu schnell. Elf Fahrer erhalten aufgrund ihres Tempos neben dem Verwarngeld auch eine Anzeige.

Ein Fahrer aus dem Märkischen Kreis, der mit 64 km/h mehr als doppelt so schnell fuhr als erlaubt, wird zudem seinen Führerschein abgeben müssen. Das „Knöllchen“ wird 260 Euro kosten. Zudem gibt es zwei Punkte in Flensburg.

Auch bei der zweiten Messung, die die Polizei am Mittwochnachmittag durchführte, erwischte sie mehrere Temposünder. Von den 303 Fahrern, die zwischen 14.45 und 16.45 Uhr kontrolliert wurden, „qualifizierten“ sich 33 für ein Bußgeld.

Vier Fahrer erwartet ein besonders „saftiger“ Bescheid, gegen sie schrieb die Polizei Anzeigen. Schnellster war bei dieser Messung ein Fahrer aus Gummersbach, der mit 61 km/h bei erlaubten 30 km/h geblitzt wurde. Auch auf ihn dürften ein Fahrverbot, ein Bußgeldbescheid über 260 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg zukommen.

Bereits am Dienstag hatte sich die Polizei auf dem Hemecker Weg positioniert und kontrollierte dort zwischen 17 und 19.25 Uhr 305 Fahrzeuge. 42 Fahrer waren zu schnell und werden nun Post von der Polizei erhalten. Die Beamten mussten auch an diesem Tag vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen schreiben, weil die Tempo-Überschreitung so gravierend war.

Den höchsten Messwert erzielte ein Fahrer aus dem Märkischen Kreis, der mit 52 km/h in der 30er-Zone geblitzt wurde. Ihn erwarten ein Bußgeld in Höhe von 115 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Messstelle an der Rahmedestraße

An der Rahmedestraße kontrollierte die Polizei am Dienstag ebenfalls die Geschwindigkeit der Autofahrer. Zwischen 7 und 13 Uhr wurde die Geschwindigkeit von insgesamt 921 Fahrzeugen gemessen. Von ihnen waren bei erlaubtem Tempo 50 außerhalb einer geschlossenen Ortschaft 68 zu schnell unterwegs. Sie werden Post bekommen.

Vier Fahrer allerdings waren so schnell, dass sie sich über dem Verwarngeldbereich bewegen. Auf sie kommt nun jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige zu. Den höchsten Wert erzielte bei der ersten Messung ein Fahrer aus Recklinghausen, der mit 74 statt der erlaubten 50 km/h unterwegs war. Das dürfte ihn 100 Euro und einen Punkt in Flensburg kosten. Dieser Wert sollte aber noch übertroffen werden.

Denn zwischen 14.24 und 16.50 Uhr führten die Beamten auf der Rahmedestraße erneut Kontrollen durch. Dabei wurde die Geschwindigkeit von 650 Fahrzeuge gemessen. Diesmal waren 51 Fahrer zu schnell und bekommen bald teure Post. Durch den neuen Bußgeldkatalog, der seit dem 9. November gilt, sind die Strafen erheblich gestiegen. Besonders teuer dürfte es einen Fahrer aus dem Märkischen Kreis zu stehen kommen, der der Polizei mit 79 und damit satte 29 km/h zu schnell ins Netz ging.

Wie drei weitere Fahrer bei dieser Messung bewegt er sich auch im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Seine Fahrt mit 29 km/h zu viel dürfte den Märker 150 Euro und einen Punkt in Flensburg kosten. Sollte er innerhalb eines Jahres schon einmal bei einer derartigen Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt worden sein, droht ihm zudem ein einmonatiges Fahrverbot.

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