Sozialverband geht neue Wege

Der Sozialverband hilft Menschen in Altena, Nachrodt und Werdohl, ihre sozialen Rechte duchzusetzen.
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Der Sozialverband hilft Menschen in Altena, Nachrodt und Werdohl, ihre sozialen Rechte duchzusetzen.

Aus drei mach einen: Durch eine Fusion ist der SoVD in Altena einer der größten Ortsverbände im MK geworden. Auch seine Mitglieder kämpfen mit Corona

Altena – Im Kreisverband des Sozialverbands SoVD gibt es strukturelle Veränderungen. Die Ortsverbände Werdohl und Nachrodt-Wiblingwerde wurden aufgelöst. Die betroffenen Mitglieder gehören nun zum Ortsverband Altena. Ein stattlicher Schritt für den Verband in der Burgstadt: „Damit wächst der Ortsverband auf 900 Mitglieder“, sagt dessen Ortsvorsitzender Gerd Robakowski.

Damit ist der Verband in Altena einer der größten: Insgesamt hat der SoVD im ganzen Märkischen Kreis 2142 Mitglieder. Zuständig für sozialrechtliche Anliegen dieser Mitglieder ist das Sozialberatungszentrum in Hagen. Gemeinsam mit ihrem Team kümmert sich eine Juristin dort um Fragen und Streitigkeiten rund um die Themen Rente, Erwerbsminderung, Pflege, Schwerbehinderung oder etwa Grundsicherung.

Coronavirus: Persönlicher Kontakt fehlt

Aufgrund der dynamischen „Corona-Lage“ sind die insgesamt 19 Sozialberatungszentren des SoVD in NRW derzeit nicht für den Besucherverkehr geöffnet, der Verband ist aber per Mail und telefonisch erreichbar. Die Zahl der Verfahren und der Erfolge gegenüber zunächst zahlungsunwilligen Kostenträgern - so berät der SoVD Mitglieder bei der Ablehnung von Pflegestufen - sei trotz der Pandemie weiterhin hoch, betont Landesgeschäftsführer Jens Eschmann.

„Aber natürlich hoffen auch wir, unsere Beratungsstandorte bald wieder für unsere Mitglieder öffnen zu können, da diese die individuelle Betreuung und den persönlichen Kontakt beim SoVD selbstverständlich sehr schätzen“, so Eschmann weiter. Das gelte auch für die vielen Veranstaltungen im Ehrenamt, die zum Bedauern, aber auch zum eigenen Schutz derzeit nicht stattfinden können. Alle Infos und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im MK finden Sie in unserem News-Blog

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