Fürs Homeschooling: Rotarier bitten um Laptop-Spenden

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Fürs Homeschooling brauchen Schüler einen Laptop. Doch nicht jeder hat ein eigenes Gerät daheim.

Altena –Nicht jedem Schüler steht fürs Homeschooling ein eigener Laptop zur Verfügung. Das will der Rotary-Club ändern - und hofft auf Spenden.

Die Rotarier rechnen damit, dass auch nach Ende der Sommerferien in den Schulen „immer noch kein Regelbetrieb stattfinden kann“ und dass deswegen weiterhin auch online unterrichtet werden muss.

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Darauf reagieren sie mit einem Spendenaufruf: Sie suchen (gebrauchte) Laptops für Schüler, die nicht selbst über ein solches Gerät verfügen. „Ein Smartphone haben heute alle, aber das ist mit seinem doch sehr kleinen Bildschirm für den dauerhaften OnlineUnterricht nicht geeignet“, sagt Andreas Opitz, einer der Initiatoren. 

Bedarf für mindestens 100 Laptops

Mit im Boot ist Ulrich Holtkemper. Der Leiter des Burggymnasiums ist selbst Rotarier. Er hat in einer ersten Umfrage bei Kollegen einen Bedarf von mindestens 100 Geräten ermittelt. 

„Es könnten aber noch viel mehr sein“, meint Thomas Selter, der die Aktion ebenfalls unterstützt. In seiner Firma an der Dahler Hauptstraße und in Opitz’ Provinzial-Geschäftsstelle im Altenaer Bahnhofsgebäude können die Geräte abgegeben werden. 

Um gebrauchte Laptops bitten Andreas Opitz (li.) und Thomas Selter von den Rotariern.

Sie sollten 4 GB RAM (besser 8 GB), mindestens einen Intel 5-Prozessor und eine Festplatte von 128 GB haben. Natürlich wird auch das Netzteil benötigt. 

Daten werden gelöscht

Die Rotarier garantieren, dass alle gespendeten Geräte zunächst zu einer Fachfirma kommen, die sämtliche Daten löscht und die Geräte dann auf einen gemeinsamen Standard bringt. 

Im Anschluss werden sie dann an die Schulen ausgegeben und von denen an die Schüler ausgeliehen. Sie bleiben Eigentum der Schulen.

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