Für IC-Halt: Bahnhofsumfeld muss hübscher werden 

Der Bahnhof in Altena
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Der Bahnhof in Altena

Wenn der IC ab Dezember im Lennetal hält, soll der Bahnhof in Altena auch was hermachen. Das wünscht sich die CDU - und formuliert konkrete Wünsche.

Altena – Die CDU-Fraktion hat ihre internen Haushaltsplan-Beratungen als Videokonferenz durchgeführt. Überflüssig ist nach Ansicht von Fraktionsvorsitzendem Helmar Roders der Grünen-Antrag, am Bahnhof eine Fahrradgarage samt Lademöglichkeit für E-Bikes zu errichten und dafür Geld in den Etat zu stellen. Der Bau einer solchen Garage sei von Anfang an Teil der Planungen für den Lennepark gewesen. Roder: „Also braucht man das nicht zu beantragen.“

Allerdings hat auch die CDU Wünsche in Sachen Bahnhof: Wenn ab Dezember der IC durchs Lennetal fahre, dann müsse die Gestaltung des Bahnhofshinterlandes so weit fortgeschritten sein, dass die Fortsetzung der Unterführung in Richtung Lenne und die neue Brücke benutzt werden können. Auch Park-and-Ride-Parkplätze müsse es dann zwischen Bahngleis und Lenne geben. „Wenn es nicht anders geht, zunächst auch provisorisch und nur geschottert“, meint Roder.

Straßen: Zustand systematisch erfassen

Ein weiteres Thema im Gespräch mit Stadtplaner Roland Balkenhol und dessen Nachfolger Andreas Kisker war der Zustand der Altenaer Straßen. Die Stadt müsse mehr auf den Zustand der Straßen in den Wohngebieten beachten und Deckensanierungen immer dann in Angriff nehmen, wenn das angezeigt sei.

Im Moment gelte das vor allem für den Dahler Straßenzug, der während der Sanierung der Ortsdurchfahrt als Umleitungsstrecke genutzt worden sei. Es gebe aber auch in anderen Stadtteilen Straßen mit Sanierungsbedarf. Insgesamt wünsche sich die CDU, dass der Zustand der städtischen Straßen einmal systematisch erfasst wird, sagte Roder.

Burgaufzug: Offensiverer Umgang mit Streit

Weiteres Thema: die Evingser Grundschule. Die steht zwar – bis auf die von der TS Evingsen genutzte Turnhalle – leer, muss aber trotzdem geheizt werden. Die Anlage sei veraltet und anfällig, sagt die CDU. Deshalb soll die Stadt untersuchen, ob und wie eine neue Heizungsanlage gefördert werden kann.

Letzter Punkt: der Burgaufzug. Dass Stadt und Baufirmen vor Gericht über Baumängel streiten, das war in der Vergangenheit ein gut gehütetes Geheimnis. Jetzt geht die CDU offensiver mit dem Thema um. Dass es Mängel gebe und Wasser eintrete, das sei offensichtlich, sagte Roder und stärkte der Verwaltung den Rücken: „In unseren Augen ist es natürlich Aufgabe der Baufirmen, diese Mängel abzustellen.“

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