Fünfter Poetry Slam in der Burg Holtzbrinck

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Harald Thöne vom Jugendamt der Stadt und Barbara Langos, Geschäftsführerin des Kulturrings, bereiten den fünften Altenaer Poetry Slam vor. Die Plakate und Flyer zum Dichterwettstreit verteilen sie bald an vielen Stellen, um die Werbetrommel zu rühren.

Altena - Zum fünften Poetry Slam – einem Dichterwettstreit – laden die Jugendförderung der Stadt Altena und der Kulturring in die Burg Holtzbrinck ein. Am Freitag, 20. März, ab 20 Uhr kann das Publikum den geistreichen, witzigen oder tiefgründigen Vorträgen der Teilnehmer lauschen und als Jury selbst entscheiden, wer am Ende das Rennen macht.

Harald Thöne vom Jugendamt der Stadt plant zusammen mit Barbara Langos, Geschäftsführerin des Kulturrings, einen abwechslungsreichen Abend. Ein bisschen Überraschung bleibt dennoch – sowohl für das Publikum als auch für die Veranstalter selbst. Denn noch am Veranstaltungsabend selbst können sich wortgewandte Autoren, die Spaß an der Präsentation ihrer Texte haben, in der Burg Holtzbrinck zur Teilnahme anmelden.

Thöne betont, dass jeder mitmachen darf. Das Niveau, auf dem sich die Poetry Slammer befänden, sei bereits in den vergangenen Jahren sehr unterschiedlich gewesen und „neue Teilnehmer, die sich auf dem Gebiet ausprobieren möchten, sind uns natürlich willkommen. Bei uns machen nicht nur reine Profis mit“, sagt er.

Das Publikum soll genauso bunt gemischt sein – Zuhörer aus allen Altersklassen sind willkommen. Eingebunden werden diese allemal, da sie den Textern Punkte geben und dadurch entscheiden, wer es in die zweite Runde schafft, erklärt Barbara Langos. Zunächst sind die Teilnehmer – ob es nun zwölf oder 20 werden, ist eben noch ungewiss – in Gruppen eingeteilt.

Nachdem alle Slammer einer Gruppe vorgetragen haben, bewertet das Publikum die Beiträge durch das Hochhalten einer Punktzahl auf Plakaten. Der beste Slammer einer Gruppe gelangt in die Finalrunde. Die kreativen Köpfe seien also gut beraten, mehr als einen Text in petto zu haben, um nicht zweimal mit dem selben Werk anzutreten.

Tlako Mokgadi moderiert den Abend wie gehabt und fasst zwischendurch kompakt die Vorträge zusammen, um die Zuschauer an das Gehörte zu erinnern, bevor diese ihre Wertungen abgeben.

Auch für ein musikalisches Rahmenprogramm werde noch gesorgt, verspricht Thöne. Noch sei aber nicht gewiss, wer dafür gewonnen werden kann. „Tlako kümmert sich darum. Bei den bisherigen Slams hatten wir für die drei Pausen schon mal Akustik-Gitarren und Gesang oder auch schon mal Rap. Da ist einiges möglich“, sagt der Sozialarbeiter. Getränke und Snacks sind für kleines Geld erhältlich.

Für die Slammer gilt: Vorträge dürfen maximal fünf Minuten lang sein. Ob Comedy, Lyrik oder Kurzgeschichten – Form und Thema sind frei wählbar, solange nichts dabei ist, das gesetzeswidrig ist oder gegen den Jugendschutz verstößt. „Es darf gerappt, aber nicht gesungen, der Körper eingesetzt, aber nicht verkleidet werden“, heißt es auf dem Flyer zum Slam.

Anmeldungen erfolgen telefonisch im Jugendzentrum unter der Rufnummer 0 23 52 / 2 33 02 , per Mail an post@juz29.de oder spontan am Abend vor Ort. Der Erstplatzierte bekommt ein Preisgeld von 50 Euro, der Zweite 30 und der Dritte 20 Euro.

Slammer haben freien Eintritt, alle anderen zahlen einen Euro.

Von Kristina Köller

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