Burgaufzug-Baustelle: 600 können kommen

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Schon jetzt kann der Stollen beeindruckende Perspektiven aufweisen. ▪

ALTENA ▪ Mit dem Beginn der Hochbauarbeiten für das Empfangsgebäude treten die Arbeiten an der Burgaufzug-Baustelle am kommenden Montag in eine weitere, wichtige Phase. Am Ende der Woche werden dann bis zu 600 Interessenten Gelegenheit haben, sich mal ausführlich im Stollen umzusehen.

Dabei handelt es sich um die seltene Chance, die interessanteste Baustelle in weitem Umkreis in Augenschein zu nehmen und sich den Stand der Arbeiten erläutern zu lassen. Bei der Stadt rechnet man übrigens mit einem großen Ansturm auf dieses Angebot: Der Zeitplan für jenen Sonntag, 21. April, sieht nicht weniger als 20 Führungen vor, die zwischen 10 und 16.30 Uhr beginnen werden. Alle 20 Minuten soll eine neue Gruppe in den Stollen geschleust werden. Die Besucher werden dabei von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, Stadtplaner Roland Balkenhol und Gundula Schulze aus dem BM-Vorzimmer mit Informationen versorgt.

Die Führungen beginnen jeweils im Stadt-Info-Büro an der Lennestraße 40. Die Verwaltung weist darauf hin, dass Interessenten sich anmelden müssen. Wer dabei sein möchte, meldet sich ab sofort unter Tel. 02352 / 336509 im Stadt-Info-Büro.

Man wolle möglichst vielen Bürgern die Gelegenheit geben, sich ein Bild von dem Projekt zu machen, sagte am Mittwoch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Es wird im Übrigen das erste Mal sein, dass der Burgaufzugbetrieb, der als solcher noch gar nicht angelaufen ist, gewisse Einnahmen generiert. Die Verwaltungsspitze hat sich entschlossen, pro Teilnehmer eine Schutzgebühr von zwei Euro für das Angebot zu erheben. Die dabei entstehenden Einnahmen sollen dann dem Aufzugprojekt unmittelbar zugute kommen, denn das Geld wird für die Anschaffung von Materialien für die Erstausstattung des Museumsshops verwendet.

Die Bauarbeiten sind unterdessen weiter vorangekommen. So hat der Schacht mittlerweile in seiner ganzen Höhe von 85 Metern seinen vollen „Ausbruchsquerschnitt“ erhalten, besitzt also das endgültige Maß. ▪ Von Thomas Keim

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