So kann der Wonnemonat beginnen

Schnappschuss: Die dritte Party in der Schützenhalle Dahle hatte auch ganz junge Fans.

Altena - Dass die Schützen der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft – und ungezählte andere Altenaer – nicht nur schießen, sondern auch feiern können, bewiesen sie am Mittwochabend beim Tanz in den Mai.

Die Züge eins bis vier der Kompanie Mühlendorf zum Beispiel fanden sich im Thomas-Morus-Gebäude zusammen, um gemeinsam den neuen Monat zu begrüßen. Der Abend begann bereits um 19 Uhr mit einem schon fast wörtlich zu nehmenden „Zug durch die Gemeinde“. Denn die Schützen und deren Frauen trafen sich am Kölschen Joe. Von dort aus marschierten sie – musikalisch begleitet vom Tambourcorps Dahle – durch das Mühlendorf.

Königliche Begleitung

Auch Königin Leonie Lönquist und König Thomas Becker scheuten den Fußmarsch nicht. Beim Eintreffen im Thomas-Morus-Gebäude fanden die Schützen einen festlich dekorierten Saal vor. In diesem Zusammenhang wies Kompanieführer Bernd Vogel darauf hin, dass die Frauen der Schützen bei der Vorbereitung zum Fest wesentlichen Anteil hatten. Sie hätten nicht nur den Saal gereinigt, sondern auch den umfangreichen Imbiss bereitgestellt. Die Maifeier war gekennzeichnet von sehr guter Laune. Bereits um kurz nach 21 Uhr befanden sich die ersten Paare auf der Tanzfläche. Kompanieführer Vogel war ausgesprochen zufrieden. Denn weit mehr als 200 Personen hatten sich zum Feiern eingefunden. Zu den Feiernden gehörten neben König und Königin auch fast der gesamte Hofstaat. Vogel legte Wert auf die Feststellung, dass die Veranstaltung nicht vereinsintern angelegt worden sei. Sie sei für alle Bürger offen. Hintergrund sei, die Nachbarschaft – insbesondere im Mühlendorf – zu fördern.

Diese Aufgabe hatten sich auch die Dahler Schützen auf die Fahnen geschrieben. Auch die „Partynight“, die von der Kompanie Oberdorf ausgerichtet wurde, sollte den Zusammenhalt der Bürger Dahles weiter festigen. Dazu war die Schützenhalle als Veranstaltungsort gerade groß genug. Denn schon am frühen Abend fand sich der Großteil der Besucher ein. „Wir veranstalten die Partynight jetzt zum dritten Mal“, sagt Offizier Peter Schwanebeck. „Sie wird offenbar von Jahr zu Jahr erfolgreicher“.

Nicht ganz unbeteiligt an der ausgesprochen guten Stimmung war natürlich die Band „Max Level“. Frontmann Nico Koslowski benötigte nur einige, wenige Songs um die Tanzfläche zu füllen. Die Schützenhalle wurde von über 300 Gästen besucht. Sie alle brachten offensichtlich schon eine gehörige Portion guter Laune mit. Organisiert wurde die Feier von einem achtköpfigen Team. Aufgrund der Erfahrungen aus den Vorjahren wusste jeder, so Schwanebeck erklärend, was er zu tun hatte. Außerdem hätte sich die Cocktailbar bestens bewährt. Sie war am Mittwochabend auch ständig umlagert. Selbstverständlich standen auch „bodenständige Getränke“ wie zum Beispiel Bier auf dem Getränkeplan. Auch ein Imbiss stand bereit. Etwas gemütlicher ging es im „Café zur Burg“ zu.

Clubkonzert mit „Ohne Yoko“

Dort wurde zwar nicht in den Mai getanzt aber doch bei guter Musik und ebensolcher Laune gefeiert. Die Betreiberin des Cafés, Sylvia Frahm, hatte für den Mittwochabend die Lüdenscheider Formation „Ohne Yoko“ engagiert. Diese Band spielt Oldies der vergangenen vier Jahrzehnte. Allerdings mischt sich auch schon mal ein aktuelles Stück in das Repertoire. Die Vorbereitungen für das – wie Frahm es bezeichnete – „Clubkonzert“ seien umfangreich gewesen.

Die Bestuhlung des Restaurants habe entfernt und zum Teil durch Stehtische ersetzt werden müssen. Die Besucherzahl war aufgrund der eingeschränkten Raumverhältnisse übersichtlich. Rund 30 Gäste konnte Frahm begrüßen – und war zufrieden. Und die Gäste offenbar auch. Denn sie bekamen richtig gute Musik zu hören. Ohne Yoko punktete dabei – macht man es an der Reaktion des Publikums fest – fast ständig. - von Hartwig Bröer

Zahlreiche Fotos finden Sie in der Samstagsausgabe des AK.

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