Finkernagel wächst weiter

Prokurist Andreas Hellwig vor dem frisch gestrichenen Gebäude mit dem neuen großen Logo.

ALTENA -  Das Drahtwerk Fritz Finkernagel an der Westiger Straße 122 bis 128 wächst weiter. Jeder, der die Nette hinunter- oder hinauf fährt, kann sehen, dass sich am Familienunternehmen etwas tut.

Diplom Betriebswirt Andreas Hellwig bestätigte auf Anfrage, dass die Lkw-Abfahrt vom Walzdrahtplatz fast fertig gestellt ist und der Abriss Rahmer vollzogen wurde. Dadurch wurde eine neue Fläche von rund 1200 Quadratmetern frei. Sie wird aktuell noch als Mitarbeiterparkplatz genutzt. Künftig sollen hier aber neue Produktionsflächen für Umformwerkzeuge und für das Drahtwerk entstehen.

85 Mitarbeiter beschäftigt das in dritter Generation geführte Unternehmen heute. Die Familie Finkernagel hat an der Straßenfront die alte Substanz der Firmengebäude instand gesetzt und vor Verwitterung geschützt. Zusätzlich sorgt Farbe dafür, dass die Nette an dieser Stelle optisch aufgewertet wird. Besonderer Hingucker: das neue große Firmenlogo. Der Aufwand für diese „Kosmetik“, so Hellwig, habe im „vertretbaren Rahmen“ gelegen.

Die wirtschaftlichen Zeichen stehen bei Finkernagel in Richtung Erfolg. Zwar sei das erste Halbjahr 2013 noch „unbefriegend“ verlaufen, allerdings habe sich seit Mai eine leichte Besserung eingestellt. „Der Juli war der bislang beste Monat des Jahres“, sagt Hellwig. Sorgen bereitet der Firmenspitze die Lage in der europäischen Automobilindustrie, weil allein hier etwa 60 Kräfte bei Finkernagel tätig sind. Man hofft jetzt auf einen Trend, um zumindest das Vorjahresergebnis zu erzielen. Die Lage in der Abteilung Umformwerkzeuge sei ähnlich. Auch hier fehlen leider noch langfristige Aufträge.

Übrigens: Zum 1. August begann ein Drahtzieher-Azubi seine Ausbildung im Haus.

von Johannes Bonnekoh

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