Nach mehr als zwei Monaten Lockdown

Tag 1 beim Frisör: Kunden jubeln

Friseur-Salon von Kerstin Tigges in Altena mit Kundin Annelie Linderhaus
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Kerstin Tigges schneidet Kundin Annelie Linderhaus die Haare am Tag 1 nach dem Lockdown.

Die Friseure arbeiten im Akkord, die Kunden sind erleichtert. Der Tag eins nach dem Lockdown in Altenas Salons.

Es war schwer was los am Montag (1. März) in den Friseursalons der Burgstadt. Nach einer mehr als zweimonatigen Zwangspause konnten sie erstmals wieder öffnen – und hatten Termine „ohne Ende“ vergeben, um dem Ansturm der Kunden möglichst gerecht werden zu können.

„Ich war eine der Ersten, die sich um einen Termin bemüht hat“, erzählt Marlies Rechenberg, die im Salon von Kerstin Tigges an der Bachstraße Platz genommen hatte. Es sei „traumhaft“, den Service wieder in Anspruch nehmen zu können. „Es hat schon sehr genervt“, fasst Annelie Linderhaus die Zeit ohne Friseurbesuch zusammen. Sie hat auch selbst zur Schere gegriffen, zieht aber einen professionellen Schnitt vor.

Das Team vom Friseursalon „Nina und Julia“ von Janina Hagen und Julia Lissel in Altena mit Kundin Ilse Tauscher (r.)

Frischer Haarschnitt „wichtig fürs Gemüt“

„Bis um 20 Uhr wird es wohl gehen“, schätzte die Salonbetreiberin. Volle Besetzung gab es auch bei Janina Hagen, die mit Julia Lissel den Salon „Nina und Julia“ an der Kirchstraße betreibt. Zu den Kundinnen, die eigentlich wöchentlich erscheinen, zählt Ilse Tauscher. Es sei „wichtig fürs Gemüt“ wieder einen frischen Haarschnitt bekommen zu können.

Die Seniorin sprach von einer „großen Erleichterung.“ Alle Infos und aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus im MK finden Sie in unserem News-Blog. 

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