Friseurmeisterin Denis Karakus kauft Immobilie

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Friseurmeisterin Denis Karakus (Haarstudio Flhair) verlegt ihr Geschäft in die Lennestraße 75. ▪

ALTENA ▪ „Meine Geburts- und Heimatstadt Altena hat Zukunft für mich“. Das sagt im Brustton der Überzeugung Denis Karakus. Die 29-Jährige betreibt seit 2009 das Haarstudio Flhair an der Lennestraße 60. Jetzt wagt sie einen großen Schritt.

Die Kauffrau, die kürzlich ihre Prüfung zur Friseurmeisterin bestand, hat die Immobilie Lennestraße 75 gekauft. Dort, wo einst Ihr Platz beheimatet war, entsteht schon ab dem kommenden Jahr „ein Salon, der rund das dreifache an Quadratmeter Fläche hat, wie mein bisheriges Geschäft“, sagt Karakus. Von 85 Quadratmetern wächst sie dann auf „mehr als 200 Quadratmeter“ und bringt noch Kosmetik und Fingernagel-Pflege neu unter.

Das neue Beauty-Zentrum setze Maßstäbe für Altena, ist sich die Geschäftsfrau sicher und stellt auch zusätzliches Personal ein. Sie möchte es unter einer „Black and White-Linie“ und ihrem Namen führen. Die ehemalige Immobilie von Ihr Platz, die sich im Eigentum eines Mendener Geschäftsmannes befand, baut sie von Grund auf um. „Uns kommt entgegen, dass alles ebenerdig, also barrierefrei ist“, sagt Karakus. Sie wird die Gesamt-Fläche aufteilen. Und so dürfen sich Altenaer schon bald auf ein weiteres, attraktives Geschäft freuen. „Details nenne ich erst später.“

Erst kürzlich hat sie selbst und eine Mitarbeiterin ein besonderes Patent erworben. Die Schnitttechnik, die sie jetzt anwendet, nennt sich Calligraphy Cut und bietet dem Nutzer viele Vorteile. „Darüber sollte man vielleicht ein persönliches Gespräch führen“, sagt die junge Frau. Neben ihr arbeiten aktuell noch zwei weitere ausgebildete Fachkräfte in ihrem Haus und ein Auszubildender. Mindestens eine neue Stelle will sie schaffen.

Besonders gefreut habe sie sich, dass kürzlich der Bürgermeister bei ihr vorbeigeschaut habe, als er von ihren Plänen erfuhr. Sie selbst bezeichnet sich heute als „wahrscheinlich jüngste Geschäftsfrau“, die sich ein solches Invest auflädt. „Aber“, so fügt sie an, „wenn ich zum Beispiel unser neues Patent sehe und wie es ankommt: Altena hat für mich Potential. Und mit dem Haarstudio Flhair haben wir uns schon einen Namen gemacht.“ ▪ Von Johannes Bonnekoh

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