Schützenzelt überrascht mit halb offener Empore

Der Vorstand der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft trifft alle Vorbereitungen für ein gelungenes Fest. Foto: Hornemann

Altena - Der Vorstand der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft erwartet bereits in diesem Monat den neuen Kugelfang am Schießstand an der Werdohler Straße. Dazu wird ein großer Kranwagen in Altena halt machen und allein die Installation wird aufsehenerregend sein.

Am meisten freuen sich die Schützen aber auf das neue Zelt, das das Schützenfest 2015 krönen wird. Das wird mit einer Empore ausgestattet, sodass auch Raucher uneingeschränkt am Festgeschehen teilhaben können.

Über den Aufbau des neuen Kugelfangs wurde bereits einmal berichtet. Ein Spezialkran wird bei den Arbeiten zum Einsatz kommen:

Neuer Kugelfang für Altenaer Schützen

Erste Amtshandlung von Hauptmann Klaus Hesse ist in 2015 all jenen ein frohes neues Jahr zu wünschen, die sich beim Bungernfest für die Veranstaltung des Schützenfests ausgesprochen haben. „Es wird schön!“ verspricht nicht nur er. Auch seine Vorstandskollegen haben bereits eifrig vorgearbeitet, damit die drei schönen Tage trotz neuer gesetzlicher Bedingungen in gewohntem Umfang stattfinden können.

Ein Höhepunkt vorab war ein Besuch bei Zeltwirt Otto Kühling, der für das Altenaer Schützenfest einen brandneuen Modulbau umarbeiten lässt. „So ein Zelt mit Empore ist zwar schon bei anderen Gelegenheiten zum Einsatz gekommen, aber noch nie bei einem Schützenfest“, so Klaus Hesse. Die Planungsentwürfe liegen dem Vorstand seit einigen Wochen vor und Otto Kühling lässt aktuell noch Teile nachbauen, damit ein elegantes Festgelände entsteht. Vor der zweiten Etage haben Schützenfestbesucher einen hervorragenden Überblick über alles. „Den bieten wir allen - nicht nur VIPs“, so der Hauptmann.

Auch der ebenerdige Blick ins Festzelt wird von der Lenneseite aus fast unverbaut sein.

Mehr stille Örtchen

Drinnen finden die Festgäste eine Hauptbühne und neben den Biertheken zwei Cocktailbars. Zu den Damentoiletten wird ein komplett ebenerdiger Zugang geschaffen und es werden mehr stille Örtchen vorzufinden sein, als bisher. „Das war in der Vergangenheit bemängelt worden.“ Auf den Verträgen mit den Musikkapellen ist erst kürzlich die Tinte getrocknet. Der Vorstand bedauert zwar sehr, dass das Altenaer Blasorchester nicht mitwirken kann, hat jedoch adäquaten Ersatz gebucht.

Spätestens ab dem 23. Januar, dem Tag der Vorstandssitzung im Haus Lennestein, geht für sämtliche Mitglieder der Planungskommissionen die heiße Phase los. Für König Thomas Becker und Königin Leonie Lönquist enden die Tage der Regentschaft. „Eine sehr schöne Zeit“, resümiert Thomas Becker. „Wir hatten sehr viel Freude und haben tolle Menschen kennengelernt!“

Von Ina Hornemann

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