Neue Scheffen und neue Zugführer bei der FWG

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Die Kompanien der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft haben jetzt neun neue Zugführer.

Altena -  Die Vorfreude auf das Schützenfest war deutlich zu spüren. Rund 100 Schützen waren zur Vorstandssitzung am Freitagabend in das Haus Lennestein gekommen. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass Hauptmann Klaus Hesse ein wenig länger brauchte, um sich Gehör zu verschaffen.

Als dann endlich Ruhe im Saal herrschte, stellte Hesse zunächst die neuen Scheffen der einzelnen Kompanien vor. Die Wahlen hierzu hatten bereits vor rund drei Monaten stattgefunden. Neuer Scheffe der Kompanie Nette ist Oliver Tack. Jörg Nielsen und Hans Werner Theune treten ihr Amt für die Kompanie Freiheit an. Constantin Borbet ist Scheffe für die Kompanie Kelleramt und Jörg Kowalke und Stefan Müller für die Kompanie Rahmede.

Auch die neuen Zugführer stellten sich dem Gesamtvorstand vor: Hendrik Siebecke führt die Kompanie Nette, Bernd Duske, Uwe Kober und Axel Rulf die Züge der Kompanie Kelleramt, Moritz vom Hofe und Jörg Schäfer die Kompanie Freiheit. Michael Feldmann, Dominik Löttgers und Mark Bunse stehen an der Spitze der Kompanie Rahmede. Bei der Kompanie Mühlendorf habe es keine Neuerungen gegeben, teilte Kompanieführer Bernd Vogel mit.

Im Rahmen der Vorstandssitzung wurden auch die ersten Kommissionen besetzt. Die Hauptkommission leitet Frank Nielsen, unterstützt wird er von Peter Wilm Schmidt, Achim Hücking, Hendrik Bierwirth und Jörg Nielsen. Den Vorsitz der Kränzebinder-Kommission übernimmt Heiko Schillo, unterstützt wird er von Kai Finkernagel, Michael Funnemann, Björn Lönquist und Andreas Olbrich. Die Hofstaat-Kommission wird von Fritz Uwe Finkernagel und seinem Team Thomas Roberg, Thomas Becker, Klaus Neuhaus und Andreas Schober geleitet. Die Führung der Frettchen-Kommission übernimmt Eckhard Kittendorf, ihm stehen Dirk Gerland und Dominik Gerland zur Seite.

Kittendorf richtete zunächst Grüße von Arne Pfingst, dem Kommandant des Frettchens aus, bevor er die anwesenden Vorstandsmitglieder und Schützen um Unterstützung bat. „Zum Schützenfest werden 25 Soldaten des Schnellboots in Altena anreisen und diese müssen auch untergebracht werden“, so Kittendorf. Er bat um Vorschläge und Angebote bis zur nächsten Vorstandssitzung.

Desweiteren wurden die ersten Termine für das Kränzebinden der einzelnen Kompanien bekannt gegeben: Die Kompanie Nette beginnt am 21. Februar um 20 Uhr im Restaurant Burg Altena. Der Zug 1 der Kompanie Freiheit trifft sich am 21. Februar um 20 Uhr im Café zur Burg. Zug 2 und 3 der Kompanie Freiheit kommen am 28. Februar im Hotel am Markt zusammen, Zug 4 der Kompanie Freiheit am 28. Februar im Haus Lennestein und der Zug 5 der Kompanie Freiheit am 28. Februar in der Ritterschänke. Das Kelleramt feiert den gemeinsamen Auftakt aller Züge am 7. März um 20 Uhr in der Gaststätte Zur Rastatt in Nachrodt. Die Kompanie Rahmede beginnt das Kränzebinden am 21. Februar um 20 Uhr im Haus Lennestein. Im Mühlendorf wird am 28. Februar um 20 Uhr in der ehemaligen Thomas-Morus-Kirche mit allen vier Zügen der Auftakt der Kränzebinderzeit gefeiert.

Spektakuläres und neues vom „Adler und seinem Nest“ hatte abschließend noch Fähnrich Hendrik Bierwirth zu berichten. Denn der Kugelfang (Nest), der etwa die Größe eines Bushaltestellenhäuschens hat, soll am 21. Februar mit einem Kran über die Lenne zu seinem Platz am Schießstand gegenüber der Werdohler Straße befördert und montiert werden. Hierzu sei einiger Aufwand nötig. Neben einer einseitigen Sperrung der Straße mit Ampelführung von 5 Uhr bis zum Mittag sei vor allem die Größe des benötigten 200-Tonnen-Krans beeindruckend, so Bierwirth. Hauptmann Klaus Hesse ist sich sicher, dass Altena „so einen Kran noch nicht gesehen hat“. Er werde sich dieses aufwändige Spektakel mit Sicherheit nicht entgehen lassen. - Susanne Loewen

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