Freunde der Burg helfen beim Stadt-Jubiläum

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Altena - Die Freunde der Burg unterstützen mit ihrem Engagement auch eine Kulisse: Der am Gymnasium geplante Mittelstufenschulhof, der Amphietheatercharakter haben wird, soll entsprechend bespielt werden.

„Wir haben zugesagt, dass wir den Schülern Unterstützung zukommen lassen, wenn sie Stücke mit historischem Bezug aufführen. Die finden ja mit Blick auf die Burg statt“, erläuterte Dorothea Ossenberg-Engels bei der Jahreshauptversammlung. 

Altenaer Schüler an die Burg zu binden ist seit Langem erklärtes Ziel des Fördervereins. „Mit den Sekundarschülern klappt das schon super. Die haben alle für unsere neuen Flyer Modell gestanden“, berichtete Museumsleiter Stephan Sensen. 

Vorsitzender Bernd Falz freut sich über das kontinuierliche Interesse am Verein: 367 zahlende Mitglieder verzeichnet er zurzeit, allein 18 waren im Jahr 2016 eingetreten. Aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden konnten im vergangenen Geschäftsjahr wieder Projekte in den Museen verwirklicht werden.

Die von den Freunden finanzierte Drahtskulptur „Pegasus“ ist aktuell schon wieder in Hamburg, wo ihr noch Flügel installiert werden. In der Burg wurde der Wandbehang mit der Mariendarstellung restauriert, am Pallas die Tiergemälde. Auch eine Skulptur hat Dank der Freunde wieder neuen Glanz erhalten. 

Live-Bilder der Burg

Nutzer der Homepage können über die Webcam an der Bismarckstraße hochauflösende Live-Bilder der Burg sehen. Falz: „Man kann sogar erkennen, ob die Leute von der Burgmauer herab ins Tal winken“. 

Zu den Investitionen im Jahr 2017 zählt die Glockenrestaurierung an der Jugendherberge und die Restaurierung des Lüsterweibchens. Auch an der allgemeinen Museumsführung beteiligen sich die Förderer finanziell. 

2016/2017 gab der Verein zwar rund 3800 Euro mehr aus, als er einnahm, „doch unser Polster hält Jahre mit größeren Investitionen aus“, erklärte Schatzmeister Marc Kurtz. 

Erstmals waren die Freunde auch als Kleinunternehmer in Erscheinung getreten, indem sie 10.000 Euro für die Beschaffung der Audioguides erwirtschafteten. „Es ist noch was in der Kasse und wir sollten uns auf jeden Fall in die Aktivitäten zum 650-jährigen Stadtbestehen einbringen“, erklärte Bernd Falz der Mitgliederversammlung im Rittersaal. Denkbar wäre das Sponsoring eines Konzerts.

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