Konzertierte Kanal-Aktion

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Im Mühlendorf saniert die Firma Lobbe 160 Kanalschächte.

Altena -  Wenn Jörg Michutta Aufträge vergibt, dann lässt er den Firmen – wenn möglich – Spielraum, was die Termingestaltung betrifft. „Ich hoffe, dass es dann etwas billiger wird“, sagt der Mitarbeiter des städtischen Abwasserwerks. Von daher wird es Zufall sein, dass sich im Moment die Bauarbeiten am Altenaer Kanalnetz häufen.

 Vor allem die hellgrünen Fahrzeuge der Firma Geiger sind im Stadtbild derzeit sehr präsent. Das Unternehmen hat den Auftrag, im Mühlendorf und in der Innenstadt Kanäle im sogenannten Inliner-Verfahren zu sanieren.

Weil das in fünf Arbeitsschritten geschehe und die Fahrzeuge dementsprechend häufig wiederkommen müssten, fielen diese Arbeiten den Bürgern natürlich besonders auf, erklärte Michutta.

Vor einer Kanalsanierung mit dem Inliner wird erst gespült und dann ein Fräsroboter durch das vorhandene Rohr geschickt, um für möglichst glatte Wände zu sorgen. Dann kommt der Inliner, also ein mit Kunstharz getränkter Gewebeschlauch, der im Kanal aufgeblasen wird. Ist der ausgetrocknet, wird erneut gefräst, damit die in den Kanal einmündenden Hausanschlüsse wieder freigelegt werden.

 In einem letzten Arbeitsschritt werden diese Einmündungen dann noch versiegelt. Neben Geiger ist auch die Firma Lobbe im beziehungsweise am Altenaer Kanalnetz unterwegs. Ihr Auftrag: die Sanierung von 160 Kanalschächten vor allem im Bereich Mühlendorf. Sie werden mit einem Spezialmörtel ausgekleidet, in einigen Fällen muss das Betonrohr auch mittels Injektionen verfestigt werden. „Manchmal müssen auch die Steigeisen in den Schächten erneuert werden, berichtet Michutta.

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