Margot Künne seit 60 Jahren in der Partei

Freiheit 26: SPD Altena will nachhaken

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Margot Künne ist seit 60 Jahren in der SPD. Vorsitzender Lutz Vormann dankte für diese Treue.

Altena - Gerade 90 Jahre alt geworden, seit 60 Jahren Mitglied der Partei – die SPD fand bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend, 3. Mai,  im Restaurant Zagreb gleich zwei Gründe, Margot Künne zu ehren. Ortsvereinsvorsitzender Lutz Vormann lobte vor allem den Einsatz hinter den Kulissen.

Ob Waffeln für den Infostand oder Plakate kleben mit Ehemann Heinz Hermann – „wenn Du gebraucht wurdest, dann hast Du nie Nein gesagt“. Die so Gelobte hatte am Ende nur noch einen Wunsch: „Ich würde es gerne noch erleben, dass die SPD wieder hochkommt.“

SPD wieder nach oben

„Altena sieht endlich Licht am Ende des Tunnels“ – mit dieser Feststellung begann Vormann seinen Bericht zur Lage der Stadt. Auch dank der guten Konjunktur gebe es Überschüsse in den Etats. Deswegen sei es an der Zeit, „mit Augenmaß“ zu investieren und beispielsweise im Straßenbau Dinge anzupacken, die in der Vergangenheit liegen geblieben seien. Augenmaß vermisste Vormann, als er sich mit einer Investition der jüngeren Vergangenheit beschäftigte: „Ein bisschen spät“ sei es wohl, wenn die Stadt zwei Monate nach der Fertigstellung der Begegnungsstätte Freiheit 26 darüber nachzudenken beginne, wie die Nutzung aussehen könnte.

Zum Thema im Rat machen

„Da werden wir nachhaken“, kündigte der SPD-Vorsitzende für die Ratssitzung am 14. Mai an. Zur Sprache bringen will er dort auch, warum die Stelle des Tourismus-Sachbearbeiters nach mehrmonatiger Vakanz immer noch nicht wiederbesetzt wurde. Dass Vormann die Personalpolitik im Rathaus kritisch sieht, zeigten auch seine Ausführungen zu Klaus-Peter Trappe. „Den kannst Du überall einsetzen“, sagte Vormann. Wegen des gespannten Verhältnisses des ehemaligen Personalratsvorsitzenden zum Bürgermeister und wegen Trappes SPD-Mitgliedschaft seien dem aber Aufstiegsmöglichkeiten in der Verwaltung verschlossen, mutmaßte Vormann. Neu in der Runde war Friedrich Hahne, bis zum Jahreswechsel im Jobcenter des Kreises beschäftigt.

Konstruktive Kritik

Er ist seit vielen Jahren SPD-Mitglied, nahm aber wegen seiner beruflichen Tätigkeit keine aktive Rolle in der Partei ein. Jetzt regt er an, der Ortsverein möge sich mit der Hartz IV-Thematik befassen – ein Vorschlag, den Vormann ebenso begrüßte wie die Pläne, eine Juso-AG auf der Lenneschiene zu gründen. Entsprechende Gespräche zwischen jungen Sozialdemokraten aus Altena und Werdohl laufen bereits. Thorsten Janson stellte eine neue Veranstaltungsreihe vor, in der gezielt Themen aus den einzelnen Stadtteilen diskutiert werden sollen, um frischen Wind in die Parteiarbeit zu bringen.

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