Neue Chefin am Beckenrand: Wechsel im Dahler Bad

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Herzlich aufgenommen: Schwimmmeisterin Luisa Stagni mit einigen Badegästen am großen Außenbecken. Sie findet die Besucher des Bades „super lieb“.

Altena – Ein neues Gesicht im Dahler Schwimmbad: Dort hat Luisa Stagni (22) als Schwimmmeisterin angefangen. Sie kommt aus einem besonderen Bad.

Luisa Stagni ist noch gar nicht lange da, und doch scheint die sympathische junge Frau bereits angekommen zu sein. Seit Anfang des Monats ist die Plettenbergerin als neue Schwimmmeisterin im Frei- und Hallenbad Dahle an der Mondhahnstraße tätig. 

Sie wird die Nachfolge von Uwe Wagner antreten, der bald in den Ruhestand geht. „Ich bin noch ganz neu und arbeite mich gerade ein. Jeden Tag kommen neue Aufgaben dazu“, sagt Stagni, und ihr Blick schweift über das Gebäude, das Becken und die Außenanlagen des Bades. 

Ausbildung im großen Spaßbad

Die Betreuung der Beckentechnik und Wasseraufbereitung, die Solaranlage und einiges mehr gehören zu ihrem Aufgabenbereich. Auf die Technik aufzupassen, sei das eine. 

Etwas anderes aber liegt der 22-jährigen Plettenbergerin noch mehr am Herzen: „Auf die Leute aufzupassen.“ Luisa Stagni ist Schwimmmeisterin mit Leib und Seele. 

Ihre Ausbildung hat Stagni im AquaMagis in Plettenberg absolviert, dem großen Spaßbad in Böddinghausen. 5000 Quadratmeter Innenbereich und riesige Rutschen, das sind die Pfunde, mit denen das Plettenberger Bad wuchern kann. 

Glücklich über "super Team"

In Dahle sind die Umstände freilich andere, aber nicht zwangsläufig schlechter: „Das ist jetzt natürlich ein Szenenwechsel“, meint die junge Frau, und sie scheint darüber alles andere als unglücklich zu sein. Sie spricht von einem „Glückstreffer“ und ergänzt: „Ich fühle mich hier sehr wohl. Es gibt ein super Team, das mir hilft und mich sehr unterstützt“, freut sich Stagni.

Und sie ergänzt: „Das hier ist wirklich ein sehr schönes Bad. Ich habe gefunden, was ich wollte.“ Ein kleiner Wermutstropfen vielleicht: Die 22-Jährige muss um 4 Uhr morgens aufstehen und hat dann eine ziemlich weite Strecke zu fahren, Baustellen inklusive. „Aber das macht mir nichts aus.“ 

4 Uhr morgens? Dann hätte sie also auch Bäckerin werden können? Luisa Stagni lächelt. „Nein. Das macht nicht so viel Spaß. Schwimmmeisterin zu sein, das ist so ein schöner Beruf.“ 

"Familiäre Atmosphäre"

Der Kundenkontakt zum Beispiel ist der jungen Plettenbergerin besonders wichtig. Und in Dahle hat dieser Kundenkontakt offenbar eine besondere Qualität: „Die Leute sind super lieb. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre“, beschreibt Luisa Stagni die Umstände, die das Arbeiten im Dahler Frei- und Hallenbad zu einer angenehmen Sache machen. 

Zu den Besuchern hat sie ein gutes Verhältnis – und die Besucher zu ihr. „Ich kenne zwar noch nicht jeden mit Namen, aber es werden immer mehr.“ 

Sportlich erfolgreich

Die Plettenbergerin ist im Übrigen eine Sportskanone. Sportlich führte sie der Weg bis zu den Westfalenmeisterschaften und zu den Deutschen Meisterschaften des Bundes der Schwimmmeister. Da räumte sie Titel und Pokale ab, war zudem die schnellste Auszubildende. Aber das ist nicht alles: Volleyballspielen ist ihre zweite Leidenschaft.

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