Frank Nielsen gibt Adjutanten-Amt in die Hände seines Bruders Jörg

Vier neue Kompanieführer im FWG-Vorstand

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Jörg Nielsen, Michael Hegemann, Frank Henkel, Klaus Hesse, Uwe Kober, Martin Schröder, Tim Grabowski, Alexander Grass und Ulrich Wirthsmann (v.l.) bilden seit Freitag den engeren Vorstand. Fähnrich Hendrik Bierwirth fehlt auf dem Foto.

Altena -  Es war eine historische Generalversammlung für die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft: Vier neue Kompanieführer und ein neuer Adjutant - das hatte es in einem Rutsch noch nicht gegeben in der langjährigen Geschichte des Altenaer Schützenwesens. Die anwesenden Gäste im Festsaal der Burg Altena kamen aus dem Applaudieren gar nicht mehr heraus. Der Abschied der alten Garde war erfüllt von Zeichen höchsten Respekts.

Und dann ging auch noch der Adjutant: Frank Nielsen hatte das verantwortungsvolle Amt seit 2006 bekleidet und war seither für sämtliche Verträge zuständig, die die Gesellschaft für ihre Arbeit abschließen muss: „Wie viele es waren, können wir nicht zählen“, erklärte Hauptmann Klaus Hesse in seiner Laudatio. „Aber durch Deine Arbeit warst Du ein Baumeister unseres Erfolgs. Dir hatten wir Radspitz zu verdanken und die Zeltumbauten. Du hast das Schützenfest für junge Leute attraktiv gemacht und somit unsere Zukunft erschaffen!“ Frank Nielsens Nachfolger im Amt ist mit den Geschäften bestens vertraut: Es ist sein Bruder Jörg, der einstimmig in der Generalversammlung gewählt wurde. Nach der Sitzung war von der alten Kompanieführer-Riege nur noch Michael Hegemann (Rahmede) übrig. Jochem Kranz (Freiheit) war der erste langjährige Funktionär, den Klaus Hesse und Ulrich Wirthsmann verabschiedeten. „Jochen, Du warst unser bester Handwerker!“ lobte Klaus Hesse in Anbetracht der zahlreichen Bauten, die der Dachdecker für die Gesellschaft übernommen hatte. Kranz gab sein Abzeichen an Alexander Grass weiter. Dieter Steinmann war von allen Ausscheidenden der dienstälteste: 21 Jahre hatte er die kleinste Kompanie, die Nette, vorbildlich angeführt. „Und auch aus schwerem Fahrwasser wieder herausgeholt!“ betonte Klaus Hesse. Steinmann hatte für eine Verjüngung gesorgt und sein Nachfolger Martin Schröder hatte als junger Schützenkönig auch viel dazu beigetragen. Beide waren in den vergangenen Jahren zu einem guten Team verschmolzen. Das galt auch für Bernd Vogel und seinen Nachfolger Tim Grabowski im Mühlendorf. Vogel war 2006 an die Spitze der Kompanie gestellt worden und musste miterleben, wie jedes Kränzebinderlokal im Stadtteil verloren ging. „Ihr habt aber etwas Großartiges geschaffen, indem ihr das Thomas Morus Haus aktiviert habt. Und, Bernd, mit Dir konnte das alles auch gelingen. Deine gute Laune und Deine zupackende Art sind ansteckend!“ richtete Hesse das Wort an ihn.

Frank Nielsen ist nicht mehr Adjutant. Das Amt bekleidet nun sein Bruder Jörg.

Mit Bernd Vogel war auch Peter Rohe im Jahr 2006 zum Kompanieführer gewählt worden. Er leitete seither das Kelleramt so gewissenhaft an, dass er für Schützenaktivitäten sogar mal eine Auslandsreise unterbrochen hatte. „Dieser Mann liebt die FWG!“ rief Hesse in den Saal und holte den Rohe-Nachfolger Uwe Kober nach vorne, denn er sollte Zeuge sein, wie Peter Rohe zum Scheffen befördert wurde. Dieses Amt bekleidet nun auch Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. „Aber ab sofort nicht mehr qua Amt, sondern als Person“, erklärte Hesse. Silberne Ehrenzeichen in Form eines feinen Bechers gab’s für die Preisschützen Aaron Brattig (Apfel), Chris Makala (Zepter) und Jan Arne von der Crone (Krone). Und natürlich durfte auch der neue König Andreas Opitz ein silbernes Kleinod entgegennehmen, das ihn immer an seine Regentschaft erinnern wird. Stand Freitag regiert Opitz über 2173 Mitglieder. Ab 2020 müssen diese sich auf höhere Beiträge einstellen: Das reguläre Jahresentgelt beträgt dann 15 statt 14 Euro. Und der ermäßigte Beitrag für Schüler, Studenten und Rentner geht von zehn auf 13 Euro hoch.

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