Brücke bekommt Treppenaufgang

Fortschritt am Markaner: Zugang zur Fußgängerbrücke

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14 Stufen bilden am Markaner einen zweiten Zugang zur Brücke.

Altena - Viele Altenaer fragen sich beim Anblick der nördlichen Lennepromendade, wann die Fußgängerbrücke einmal fertig werden sollte. Jetzt ist zumindest, nachdem im Januar mit der Verlegung von Betonbohlen auf dem Bauwerke begonnen wurde, ein weiterer Schritt sichtbar geworden.

14 Treppenstufen sind montiert worden, die neben der behindertengerechten Rampe einen zweiten Zugang zum Überqueren der Lenne an dieser Stelle ermöglichen. Der Bau befindet sich mittlerweile im dritten Jahr. Er gebe schon lange keine Prognose mehr darüber ab, wann mit der Vorstellung des Überwurfs gerechnet werden kann, hatte Roland Balkenhol gesagt, der für Bauen und Planen zuständige Abteilungsleiter der Stadt.

Das Bauwerk ist der Brückenschlag zum künftigen Lennepark. Bis zur Fertigstellung dürfte aber noch Zeit vergehen. Es fehlen zum Beispiel noch einige der Betonbohlen, die als Sonderanfertigung hergestellt werden. Auch so genannte Schwingungstilger müssen noch angebracht werden. Sie dämpfen die Schwingungen der Brücke. Außerdem muss noch das Geländer montiert werden und eine Beleuchtung angebracht.

Diese Rampe ist die Hauptzuwegung zur Brücke.


Um Millionen war es im Januar gegangen, als das Stadtparlament der Übertragung von Haushaltsresten zustimmte. Darunter versteht man die Verschiebung noch vorhandener Mittel für laufende Projekte, die – wie zum Beispiel eben diese Fußgängerbrücke, in 2019 nicht fertig geworden war, in den Haushalt für 2020. Die Gelder für den Lennepark erwiesen sich als problematisch: Schon im Etat 2018 war über eine Million Euro übrig geblieben, die dann in den Haushalt 2019 übertragen wurde. Davon wurde kein Cent ausgegeben. Es wurden dann im Januar etwa 400 000 Euro in den Etat 2020 transferiert. Das sei die Summe, die realistischerweise benötigt werde, hatte Kämmerer Stefan Kemper gesagt.

Stadtplaner Balkenhol hatte erklärt, ein großer Teil der Mittel sei für Maßnahmen auf der heute noch als Schrottplatz genutzten Fläche vorgesehen, über die die Stadt ab 2021 verfügen kann.

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