Viel zu tun am Haus auf Juist

Vorsitzender Uwe Storm, Geschäftsführerin Marlies Becker mit Enkel Tim und Kassierer Thomas Becker (von links) bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins des Jugenderholungsheims Juist

Altena - Ende März reisen Uwe Storm, Vorsitzender des Fördervereins des Erholungsheims Juist, und ein Team versierter Handwerker auf die Insel, um das Haus mal wieder gründlich zu sanieren. Vor allem die Badezimmer rücken ins Blickfeld: Sämtliche Zwischentüren und Waschbecken werden ausgetauscht.

Den Altenaer Bürgern und Institutionen liegt die Erholungsstätte nach wie vor am Herzen: Zahlreiche Spenden sind im vergangenen Geschäftsjahr beim Förderverein eingegangen. „Das ermöglicht uns, bislang aufgeschobene Investitionen in diesem Jahr anzugehen“, erklärte Uwe Storm am Montag bei der Jahreshauptversammlung im Haus Mayweg.

Großspenden der Sparkasse, der Rotarier und der Firmen Moldenhauer und DR Bau ermöglichen eine größere Sanierungsmaßnahme in den Waschräumen. Nicht nur Waschbecken und Zwischentüren, sondern auch die Personaldusche für die Köchinnen sollen ausgetauscht werden.

Das Regenwasserbecken bekommt einen neuen Deckel, eine zweite Materialhütte wird gebaut und der Sanddorn wird zurückgeschnitten. Die Aufenthaltsräume bekommen eine neue LED-Beleuchtung mit Dimmerfunktion. „Hinzu kommen noch viele Kleinigkeiten, die wir bei der Reparaturfahrt angehen wollen“, kündigte Storm an.

Geschuldet sind die Investitionen auch der guten Auslastung des Hauses: Geschäftsführerin Marlies Becker hat für 2017 keine Saisontermine mehr frei. 31 Freizeiten sind gebucht. „Sollte eine Gruppe abspringen, geben wir das rechtzeitig für interessierte Nachrücker bekannt.“

Bei der Terminvergabe werden Altenaer Gruppen und Schulklassen weiterhin bevorzugt. Auch finanziell ist es für Juist-Touristen von Vorteil, aus Altena zu kommen: Sie zahlen die Tagespauschale von 55 Euro, während auswärtige Gruppen 80 Euro bezahlen. An Nebenkosten werden 150 Euro pro Woche berechnet.

Beachten sollten Gruppen, dass ein neuer Kutschbetrieb auf der Insel seine Arbeit aufgenommen hat. Pro Kutsche können nur noch 16 Personen befördert werden. Das Unternehmen schickt zwar auch ein zweites Gespann zur Abholung der Gäste mit, wird dieses aber nicht genutzt, wird ein Ausfallhonorar fällig.

Hausgäste übernachten ab 2017 in neuen Oberbetten und Kissen, die von der Zuwendung der Rotarier in Höhe von 2500 Euro angeschafft worden sind (das AK berichtete). Kassierer Thomas Becker teilte nicht nur über die Finanzlage Erfreuliches mit: Auch die Mitgliederentwicklung des Fördervereins sei zufriedenstellend: Derzeit fördern 131 Mitglieder das Heim durch ihre Beiträge – Tendenz steigend.

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