Förderverein der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde feiert Jubiläum

Wichtige Hilfe für das Gemeindeleben

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Blumen gab es für die Gründungsmitglieder.

Altena – Mit einem Dank- und Lobpreisgottesdienst haben die Gemeindeglieder der evangelisch-reformierten Kirche in Dahle gestern das 25-jährige Jubiläum des Fördervereins gefeiert. „Nicht nur Steine, sondern auch das Gemeindeleben finanzieren“: auf diese Formel brachte Pfarrer Uwe Krause die Notwendigkeit eines Fördervereins, der zudem eine lebendige Gemeinde im Rücken habe. Aus einer langen Liste von Projekten nannte Pfarrer Krause das 225. Gemeindejubiläum im Jahr 2002.

 Nur mit Hilfe des Fördervereins hätte hier „volle Pulle“ mit Kirchenkabarett und Spielgeräten gefeiert werden können. Ortsvorsteher Helmar Roder betonte, dass er an dieser Stelle die Dankbarkeit des Dorfes wiedergeben möchte. „Hier sind mit einem kleinen Team eine Menge wichtiger Projekte auf den Weg gebracht worden,“ so Roder. Eine Bitte hatte der Ortsvorsteher aber dann doch noch: „Unterstützen Sie bitte auch die anderen Fördervereine im Dorf.“ Die eigentliche Laudatio auf das Jubiläum des Fördervereins hielt schließlich Presbyter Karlheinz Kühn. Er begrüßte zudem im Besonderen mit Willi Beckmerhagen, Peter Prietzel, Ingrid Radke, Werner Schilberg und Hans-Jürgen Schütt die Gründungsmitglieder des Fördervereins. Dessen Anfänge gingen bereits in das Jahr 1993 zurück. Damals sei Pfarrer Bernd Rudolph vom Presbyterium beauftragt worden, die Voraussetzungen für eine Vereinsgründung zu klären. Aufgrund der danals angespannten Finanzsituation innerhalb der Landeskirche sei bereits 1994 über Einsparmöglichkeiten diskutiert worden. „Es wurde geprüft, ob die Zuschüssen zu den Gruppen und Kreisen gekürzt werden können“, so Karlheinz Kühn. Aus dieser Situation heraus habe das Presbyterium beschlossen, im Januar oder Februar 1995 einen Förderverein zu gründen. In den Gründungsvorstand wurden die folgenden Personen gewählt: Pfarrer Bernd Rudolph (Vorsitzender), Erich Graf (2. Vorsitzender), Horst Werner Stein (Schriftführer), Isolde Beckmerhagen (Kassenwartin) und Hermann Ossenberg-Engels (Beisitzer). Das Altenaer Kreisblatt berichtete hierüber am 26. Januar. Horst Werner Stein sollte dann bis ins Jahr 2007 Vorsitzender des Fördervereins Kirche bleiben. Als Nachfolger wurde seinerzeit Wilfried Korte gewählt. Bis zum 20-jährigen Bestehen hatte der Förderverein bereits eine Summe von 200 000 Euro an Spenden eingesammelt.

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