Drescheider Berg: Essen schmeckt, Hocker stabil

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Berufsorientierung in der Förderschule am Drescheider Berg macht Schülern und Lehrern Spaß. In der Aula wurden die Ergebnisse – selbstgekochtes Essen sowie selbstgebaute Holzhocker – stolz den Mitschülern präsentiert.

ALTENA - Ein „perfektes Dinner“ morgens um 10.15 Uhr: In der Förderschule am Drescheider Berg kein Problem.

Schnitzel, Nudelsalat, Krautsalat, herzhafte Pizzawaffeln und zum Nachtisch schokolierte Früchte – die Achtklässler bereiteten ihren Mitschülern aus den anderen Jahrgängen gestern ein Büffet mit selbstgekochten Leckereien. Die Gerichte zuzubereiten hatten die Schüler in der Schulküche von Lehrerin Annette Homberg gelernt. Im Rahmen der schulpraktischen Wochen, die der Berufsvorbereitung dienen, hatten sie das Berufsfeld Hauswirtschaft erprobt. Die Fähigkeiten am Herd waren dabei durch die gemeinsame Bearbeitung verschiedener Arbeitsblätter theoretisch untermauert worden.

Das Ergebnis konnte sich sehen und offensichtlich auch schmecken lassen, denn von den Mitschülern und der „Noch-Schulleiterin“ Anna Christoforidis gab es einen kräftigen Applaus.

Darüber hinaus waren alle neuen selbstgebauten Hocker schnell besetzt. Die waren ebenfalls Ergebnisse der zwei Projektwochen. Traditionsgemäß und gleichzeitig zukunftsorientiert hatten sich die Schüler unter der Leitung von Heiko Schepelmann und Ingobert Hannemann auch im handwerklich-technischen Bereich versucht. Von der Konstruktion der Holzhocker bis zum Fixieren der Farben mit Klarlack hatten die Schüler alle Arbeitsschritte selbst ausgeführt. Die Sitzgelegenheiten erwiesen sich dann als stabil. Auf ihnen zu sitzen, machte das gemeinsame Essen noch ein wenig schöner, waren sich die Schüler einig. Jutta Burgeleit, Klassenlehrerin in der Acht, hatte die schulpraktischen Wochen organisatorisch betreut und dafür gesorgt, dass alle Schüler sowohl im hauswirtschaftlichen als auch im technischen Bereich Fähigkeiten und Kenntnisse erlangen konnten. Von Kristina Köller

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