Förderschule hat jetzt auch eine Schulleiterin

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Engagiert für ihre Schule seit über 14 Jahren: Anna Christoforidis.

ALTENA - Seit 1998 unterrichtet Anna Christoforidis an der Förderschule am Drescheider Berg. Neun Jahre später wurde sie dort Konrektorin und führte nach der Pensionierung von Dieter Tischhäuser seit Juli 2010 die Schule kommissarisch als Chefin. Diese Vakanz hat ein Ende. Seit gestern hält die 42-Jährige ihre Ernennung zur Sonderschul-Rektorin in den Händen.

Die Pädagogin steht damit einem Kollegium von 15 Personen vor – auch wenn aktuell zwei Vollzeitstellen wegen einer Beurlaubung oder Mutterschutz nicht besetzt sind. Beschult werden am Drescheider Berg von 12 Frauen und einem Mann 82 Kinder in fünf Klassen.

Christoforidis stammt gebürtig aus Lüdenscheid, wuchs in Halver auf und lebte zehn Jahre in Essen. „Dann hat es mich an meine Wurzeln zurück gezogen“, erzählt sie. Die leidenschaftliche Tänzerin gehört einem Hobby-Tanzkreis an und liebt besonders „Standard- und Latein-Tänze“, spielt Orgel und nimmt gerne ein „gutes Buch zur Hand.“

Sie sei mit Leib und Seele Sonderpädagogin, sagt die Lehrerin, die ihren Beruf an der Uni Dortmund erlernte. Zehn Stunden unterricht sie die Fächer Mathe und Deutsch, der Rest ihrer Arbeitszeit entfällt auf Verwaltungsarbeit. Ein leidenschaftliches Bekenntnis legt Christoforidis für ihre Einrichtung und Schulform ab. „Wir bleiben unverzichtbar. Hier heißt die Devise Qualität vor Quantität.“ Und nicht ohne Stolz erinnert sie unter anderem an die kürzliche Zertifizierung „Besondere, berufsfördernde Einrichtung“.

So gut wie jedes Kind werde „ausbildungsreif“ beschult, individuell gefördert und betreut. „Die Rückmeldung aus Elternschaft, Träger und Bezirksregierung bestärken uns“, sagt sie.

von Johannes Bonnekoh

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