Für Flüchtlinge ist in Altena Platz genug

+
Es könnte einiges an Bausubstanz wegfallen.

ALTENA - Die Zahl der Flüchtlinge nimmt wieder zu. Darauf wies Fachbereichsleiter Wolfgang Friess hin, als der Sozialausschuss am Montag seinen Teil des Haushaltsplanentwurfes beriet. Allerdings hat dieser Trend Altena noch nicht erreicht: Etwa 40 Menschen bringt sie in den beiden Übergangswohnheimen bei Hinne und an der Thoméestraße unter.

Plätze gibt es wesentlich mehr – deutlich über 100 alleine an der Thoméestraße. Deshalb spricht aus Sicht des Fachbereichsleiters auch nichts dagegen, den Hinne-Komplex abzureißen, um einen optimalen Zugang zum geplanten Burgaufzug zu schaffen. „Auch dann würden unsere Kapazitäten ausreichen“, sagte er auf Anfrage.

Allerdings schreckt Friess davor zurück, das Haus an der Thoméestraße bis auf den letzten Platz zu füllen – „das geht nur, wenn es sich überwiegend um Menschen ein und derselben Nationalität handelt“. Die 40 Flüchtlinge, die die Stadt betreut, kommen aber aus 14 verschiedenen Ländern. Auch mit nur einem Wohnheim könnte er einen Zustrom weiterer Flüchtlinge bewältigen, betonte der Fachbereichsleiter. Einige der dort untergebrachten Menschen leben nämlich schon seit Jahren in Altena. „Die können ohne weiteres an den normalen Wohnungsmarkt abgegeben werden“, argumentiert er. ▪ ben

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare