Nur wenig Interesse an Sportplatz-Flohmarkt

Der Vorsitzende Wolfgang Seidel war doch ein wenig enttäuscht. Die Resonanz beim Flohmarkt war schlecht.

Altena - Ein wenig enttäuschend war es schon. Der Flohmarkt des Fördervereins Sportplatz Gottmecke erfüllte nicht ganz die Erwartungen. Von den zwölf angemeldeten Verkaufsständen waren lediglich fünf aufgebaut worden und auch die Besucher ließen auf sich warten. Dabei ist der Flohmarkt für die Mitglieder des Vereins eine echte Herzensangelegenheit.

Seit zehn Jahren kümmert sich der Verein um den Sportplatz und jedes der Mitglieder verbindet eine ganz eigene Geschichte mit der Sportanlage. So auch der Vorsitzende Wolfgang Seidel: „Wir sind in der Rahmede groß geworden und haben beim Rahmeder TV Handball gespielt. Bis ins Seniorenalter. Unser Herz hängt an der Anlage.“ Als vor gut zehn Jahren der Sportplatz vor dem Aus stand, weil niemand ihn finanzieren konnte, gründeten die Handballer kurzerhand einen Förderverein, der den Erhalt seither sichert.

„Natürlich ist das viel Arbeit und auch finanziell müssen wir schon sehen, dass immer etwas rein kommt“, erklärte Seidel. Umso enttäuschender die Resonanz beim Flohmarkt. Dabei hatten sich die 25 Mitglieder so viel Mühe gegeben und extra ein Kuchenbuffet zusammengestellt. Warum mehr als die Hälfte der angemeldeten Aussteller nicht kam, weiß Seidel nicht. Normalerweise laufe die Arbeit des Fördervereins nämlich äußerst erfolgreich. Derzeit ist der Ascheplatz drei Mal in der Woche belegt. Zudem werden dort immer mehr Kindergeburtstage gefeiert. Regelmäßige Arbeitseinsätze der Mitglieder ermöglichen dies. Die Pflege des Platzes nehme viel Zeit in Anspruch, die die ehemaligen Handballfreunde jedoch gerne opfern. Schließlich hätten sie auch Spaß an der gemeinsamen Arbeit. Gemeinsam schwelgen sie dann auch in Erinnerungen an glorreiche Sportzeiten an der Gottmecke. - lm

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