Finkernagel: Lagerhalle wird aufgestockt

Wolfgang Brühl (links) und Uwe Packruhn vor der Baustelle der neuen Lagerhalle der Firma Finkernagel.

Altena - 1900 Quadratmeter offene Lagerfläche lässt die Firma Finkernagel mit einem umfangreichen Hallenbau neu überdachen. Der gelagerte Rohdraht soll so durch Regen und Schnee nicht mehr belastet werden.

Von Sebastian Berndt

„Damit kommen wir den steigenden Kundenanforderungen entgegen“, erklärt Uwe Packruhn, Technischer Leiter des Drahtwerkes.

Zwei Wände der Halle, die auf dem bestehenden Lager aufgebaut wird, stehen bereits. In Kürze folgen dann die Wand zu Straßenseite und ein wärmeisolierendes Dach. Die von der Straße abgewandte Seite soll zunächst offen bleiben, da diese durch die bereits vorhandene Halle geschützt ist.

An einen möglichen Ausbau des Lagers auf zwei Stockwerke habe man bereits im Jahr 2005 gedacht, als die erste Halle gebaut wurde. Decke und die Seitenwände habe man entsprechend tragfähig konstruiert.

Die ebene Decke wurde bereits in den vergangenen Jahren als Lager für angelieferten Rohdraht verwendet. Allerdings lag der unter freiem Himmel. „Mit dem Neubau können wir jetzt das gesamte Fuhrmaterial unter Dach lagern“, sagt der Kaufmännische Leiter Wolfgang Brühl. Bei voller Kapazität seien das bis zu 3000 Tonnen an Draht, rechnet Packruhn vor.

Die neue Halle solle zudem verstärkt über die vor zwei Jahren gebaute Außenrampe angefahren werden. Zulieferer müssten dann nicht mehr den Weg durch das Haupttor und das Werk nehmen.

Wie viel das Drahtwerk in den Zubau investiert, möchte Wolfgang Brühl nicht verraten. Entstanden sind die konkreten Pläne für den Ausbau während der „wire“, einer Fachmesse für drahtverarbeitende Betriebe in Düsseldorf. Nach Absprache mit der Stadt begannen dann im August die Bauarbeiten. Laufe es weiter planmäßig, solle die Halle Mitte Dezember fertig sein. Da alle Betonarbeiten abgeschlossen sind, rechnet Brühl auch nicht mit Verzögerungen durch einen früh einsetzenden Winter.

Dass die Halle rundum wärmeisoliert wird, sei keinesfalls dem zu lagernden Draht geschuldet, erläutert Brühl. Wie schon 2005 plane man vorausschauend: Bei weiterem Expansions-Bedarf könne das Lager zu einer neuen Werkshalle umfunktioniert werden.

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