Finkernagel zieht um: Aufwendiger Maschinentransport

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Für den Abtransport der Maschinen musste ein Loch in die Fassade geschnitten werden.

Altena - Mit dem Schwertransporter bis vors Hallentor, weiter dann mit dem zehn Tonnen-Stapler der Franz Kempmann Transport GmbH: Das Lüdenscheider Unternehmen ist auf Maschinentransporte spezialisiert und hatte von der Firma Finkernagel den Auftrag, den Umzug des Werkzeugbaus in eine neu errichtete Halle zu übernehmen.

Deren logistische Vorteile erleichterten die Anlieferung der Maschinen in den vergangenen zwei Tagen ganz erheblich. Ungleich schwieriger war es, die Maschinen an ihren bisherigen Standorten abzuholen. 

Sie standen auf verschiedenen Etagen und so, dass sie nur bewegt werden konnten, nachdem die Fassade des alten Fabrikgebäudes geöffnet worden war – und das in etwa vier Metern Höhe. Fünf Tonnen wiegt die größte Maschine, die durch dieses Loch aus der Halle gehoben wurde. 

Aktion wird mit Interesse verfolgt

Für die Kempmann-Mitarbeiter nichts Besonderes, sie sind andere Kaliber gewohnt. Vorbeifahrende Autofahrer, Passanten und natürlich die Finkernagel-Mitarbeiter beobachteten die Aktion hingegen mit viel Interesse. Im Zusammenhang mit der Verlagerung der Abteilung Umformwerkzeug ist auch deren Maschinenpark etwas aufgestockt worden. 

Hier werden ab Montag Ziehsteine poliert: Finkernagel-Mitarbeiter Holger Zimatt richtet seinen Arbeitsplatz in der neuen Halle ein.

Trotzdem: Knapp 20 Maschinen mussten an ihren neuen Standort gebracht werden – das bedeutete zwei Tage Arbeit für die Profis von Kempmann. In der neuen Halle übernahmen dann andere: Mit dem Anschluss der Maschinen beauftragte das Unternehmen die Firma HMS, die ebenfalls an der Westiger Straße ansässig ist. 

Mit dabei waren natürlich jene Finkernagel-Mitarbeiter, die an den Maschinen arbeiten. Deren Aufbau soll morgen zumindest soweit abgeschlossen sein, dass die Produktion am kommenden Montag wieder anlaufen kann.

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