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Ulkige Figuren zum Finale

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Von: Jona Wiechowski

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Spielten das Dschungelbuch mit vielen Handpuppen: Johanna Ziomkowski, Sina Kraus und Susanne Wagemeyer vom Lüdenscheider Puppenspiel-Ensemble „Die Wollmäuse“.
Spielten das Dschungelbuch mit vielen Handpuppen: Johanna Ziomkowski, Sina Kraus und Susanne Wagemeyer vom Lüdenscheider Puppenspiel-Ensemble „Die Wollmäuse“. © Jona Wiechowski

Die zehnte Auflage der Puppentheater-Tage begeisterte eine Woche lang Groß und Klein auf der Burg Altena. Die Vorstellungen waren allesamt ausverkauft – so auch das Dschungelbuch, das es am Samstag, 6. November, als vorletzte Vorführung zu sehen gab.

Altena – An diesem Nachmittag kamen vor allem Familien und Großeltern mit Kindern in den Festsaal des Burgrestaurants, als „Die Wollmäuse“ vom „Konzept integrativer Theaterarbeit“ (KIT) aus Lüdenscheid den Kinderbuch-Klassiker aufführten. Ihrem Namen wurde das Puppenspiel-Ensemble mit den handgefertigten Stoffpuppen gerecht.

Susanne Wagemeyer, Sina Kraus und Johanna Ziomkowski erzählten mit den ulkigen Figuren die Geschichte von Mogli, dem Menschenkind, das im Dschungel von Wölfen aufgezogen wird, mit dem Bären Balu und dem Panther Baghira Freunde findet und wie es der Schlange Kaa oder dem bösen Tiger Shir Khan begegnet.

Fortsetzung wird einstudiert

Die Lüdenscheider hatten bereits im vergangenen Jahr bei den Puppentheater-Tagen mitgemacht – wegen Corona fanden die in 2020 allerdings nur online statt. „Wir freuen uns, dass wir heute hier spielen konnten“, sagte Thomas Wewers, der das Konzept integrativer Theaterarbeit leitet und am Samstag für die Technik zuständig war. Das Dschungelbuch hätten sie schon länger im Programm. „Wir studieren aktuell die Fortsetzung ‚Neues aus dem Dschungelbuch‘ ein“, verriet er. Und wer weiß, vielleicht gibt es das Stück im nächsten Jahr auf der Burg Altena zu sehen.

Abstandsregelungen

Die Theatertage, die in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag feiern, zogen in den letzten Tagen hunderte Besucher zur Burg. „Die Resonanz ist sehr gut“, sagte Lisa Baranowski vom Märkischen Kreis am Samstag. „Wir können uns nicht beschweren.“ Kaum seien die Karten am 1. Oktober in den Verkauf gegangen, seien die ersten Vorstellungen innerhalb weniger Stunden ausverkauft gewesen.

Wegen Corona konnten statt 90 bis 100 Besuchern wie in den Vorjahren nur knapp die Hälfte eingelassen werden, damit die Abstände eingehalten werden konnten, so Baranowski. Ansonsten galt die 3G-Regel – Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete –, wobei Kinder je nach Alter keinen Nachweis benötigten oder einen solchen von der Schule dabei hatten.

Sonderausstellung läuft weiter

Die Puppentheatertage sind am Sonntag zwar mit dem Stück „Milchstraße 21“ vom Sonswas Theater aus Melle zu Ende gegangen. Doch die Puppen tanzen auch in der Zwischenzeit bis zur elften Auflage weiter. Auf der Burg und im Drahtmuseum läuft noch bis zum 6. November 2022 die Sonderausstellung „Vorhang auf! Marionetten“. Der Ausstellungsraum in der Burg widmet sich in Gänze der Augsburger Puppenkiste. Im Drahtmuseum können Besucher tiefer in die Geschichte der Marionetten eintauchen, Modelle aus verschiedenen Ländern bestaunen und bekannte Puppenbildner kennenlernen.

Weitere Infos gibt es per Telefon 02352/9667034 oder per Mail (museen@maerkischer-kreis.de), auch Führungen können gebucht werden.

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