Filteranlage in Altena brannte

Feuer bei Firma Hesse im Rahmedetal

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Brand in einem Industriebetrieb heißt immer: Großeinsatz für die Feuerwehr. Zwei Löschzüge rückten aus.

ALTENA ▪ Großer Feuerwehreinsatz am Mittwochnachmittag im Rahmedetal: In der Firma Hessse fing gegen 15 Uhr eine Filteranlage Feuer – ein Industriebrand, der nach der Alarm-und Ausrückordnung die Alarmierung von zwei Löschzügen zur Folge hat.

Deshalb eilten neben den Hauptamtlichen der Wache Freiwillige der Löschzüge Innenstadt und Rahmede zum Einsatzort. Trotz der Ferien- und Urlaubszeit waren um die 50 Einsatzkräfte vor Ort. Als die ersten Helfer in der Rahmede eintrafen, quoll dichter Rauch aus der Halle an der Einfahrt zum Breitenhagen. Während die einen Feuerwehrleute überprüften, ob sich noch Menschen in dem Gebäude befanden, suchten anderer nach der Ursache des Qualms. All’ das konnte nur unter Atemschutz vonstatten gehen. „Wir hatten acht Atemschutztrupps gleichzeitig im Gebäude “, erklärte Wehrführer Alex Grass nach Beendigung des Einsatzes.

Eine Löschwasserversorgung wurde rein vorsorglich aufgebaut: Nachdem Mitarbeiter den Feuerwehrleuten mitgeteilt hatten, dass es sich um eine brennende Filteranlage handelte, verbot sich der Einsatz von Löschwasser von selbst. In den Filtern Metall verarbeitender Firmen befinde sich fast immer eine Mischung aus Metallspänen und Öl, die nur mit Pulver gelöscht werden dürfe, erklärte Grass. Einen Feuerlöscher nach dem nächsten schleppten die Atemschutzträger deshalb in das Gebäude. Die Schläuche wurden nur für den Fall verlegt, dass der Brand auf Gebäudeteile übergriffen hätte. Das konnte zum Glück verhindert werden.

Nachdem die Flammen erstickt waren, bauten Feuerwehrleute den noch immer stark rauchenden Filter aus und trugen ihn ins Freie, wo er abkühlen konnte.

Laut einer ersten Stellungnahme von Firmenchef Klaus Hesse handelte es sich bei dem ausgebrannten Filter um einen Teil einer relativ neuen Anlage im Grobdrahtzug des Unternehmens. Wie stark sie beschädigt wurde, konnte er noch nicht sagen.

Während der Löscharbeiten wurde die Rahmedestraße komplett gesperrt, auch das Befahren des Hügelweges gegen die Einbahnstraßenrichtung unterbanden Polizeibeamte und Mitarbeiter des Ordnungsamtes, um ein Verkehrschaos auf dieser schmalen Straße zu vermeiden. Es kam deshalb zu nicht unerheblichen Staus in beiden Fahrtrichtungen. ▪ Von Thomas Bender

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