Feuerwehr übt in der Nette

Autounfall: Feuerwehr übt in der Nette

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Einen schweren Unfall simulierte gestern die Löschgruppe Dahle-Evingsen in der Nette.

Altena - „Hilfe, Hilfe, Hilfe!“ – Laut hallten die Rufe über eine Wiese nur einen Steinwurf weit von der vielbefahrenen Westigerstraße in der Nette. Vorbeifahrende Autofahrer konnten den Eindruck bekommen, hier haben sich zwei Autos überschlagen und sind einen Hang hinuntergerollt.

Doch: Das Szenario, das sich Unbeteiligten am gestrigen Sonntag, 12. April, von 8.30 bis gegen 12 Uhr bot, war nur gestellt. „Eine Übung“, wie Brandinspektor Björn Karnbach sagte. Der Chef der Löschgruppe II der Feuerwehr Dahle-Evingsen hatte diesen Unfall „inszeniert“ und dann sein Team über den so genannten stillen Notruf verständigen lassen und an die Unfallstelle gerufen.

Hier ging dann alles schnell, Hand-in-Hand und irgendwie routiniert:

Erst die vermeintlich verletzten Personen in den Autos beruhigen, die Fahrzeuge gegen ein weites Abrollen sichern, Brand- und Explosionsgefahr ausschließen und dann mit der Bergung beginnen... Vom Aufschneiden der Autodächer und dem Aufspreitzen der Türen, den mehr als zwei Dutzend Frauen und Männer, die gestern in der Nette auf dem Gelände des Werkes II der Firma Möhling übten, wurde alles abverlangt.

Schwerer Unfall hält Einsatzkräfte in Atem

Am Ende sagte ein zufriedener Brandinspektor: „Kompliment dem Team. Ich wünsche mir, dass wir nie so einen Ernstfall erleben müssen. Aber wir haben keine Fehler gemacht – das ist schon ein gutes Gefühl.“

Ausführlicher Bericht in eder Montagausgabe, 13. April.

von Johannes Bonnekoh

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