In der Nette: Filter mit Metallstaub gerät in Flammen

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Die Einsatzkräfte transportierten die brennenden Metallpartikel nach draußen und löschten sie mit Metallbrandpulver ab.

Altena - Um 23.15 Uhr wurde die Feuerwehr am Freitag, 27. Januar, zur Firma Frohn gerufen. Dort war ein Filter mit Metallstaub in Brand geraten, der zahlreiche technisch versierte Helfer erfordete.

Die Löschzüge I und II rückten prompt aus und fanden eine etwa 1,50 Meter hohe Filteranlage vor, deren Inhalt brannte. Da es sich um Metallfeinstaub handelte, griffen die Einsatzkräfte zu CO2-Löschern und Metallbrandpulver. „Solchen Stoffen kann man nicht mit Wasser begegnen“, erklärte Wehrleiter Alexander Grass. Die Metallpartikel wurden langsam in Richtung Boden geleitet, aufgefangen und für weitere Löschmaßnahmen mit Schaum an die Luft gebracht. Ein langwieriges Verfahren, bei dem auch acht Atemschutzträger zum Einsatz kamen. 

Durch den brennenden Staub entstand eine starke Schmutzentwicklung in der Werkshalle des Betriebs. „Wie in einer Kohlenhandlung“, beschrieb Grass das Innenleben, da nützte auch der zur weiteren Beleuchtung eingesetzte Powermoon der Feuerwehr wenig. Entsprechend stand für die Einsatzkräfte am Ort erstmal eine grobe Reinigung der Einsatzkleidung mit Druckluft auf dem Plan, denn durch die Helmvisiere gab's kaum noch Durchblick. 

Auch manches Paar Stiefel der Feuerwehrleute war anschließend durch - das brennende Material hatte die Sohlen beschädigt. Von den 50 Einsatzkräften war auch ein Teil der eigentlich vom Dienst abgemeldeten Löschgruppe Mühlendorf ausgerückt, die an dem Abend Jahreshauptversammlung hatte. Dennoch traten die Mitglieder pflichtbewusst ihren Einsatz an. Zu Schaden gekommen war bei dem Brand niemand, auch eine Gefahr durch giftige Dämpfe bestand nicht. Die Polizei war beim Absperren der Nettestraße behilflich, durch die Masse von Einsatzwagen war es für den fließenden Verkehr zu eng geworden. Nach 1 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

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