Kreisbrandmeister Kling dankt

Viel Zuspruch nach Großeinsatz am Wixberg: Feuerwehr gerührt

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Kinder-Kunst am Einsatzleitwagen: Mit diesem Bild bedankte sich der kleine Ian bei den Einsatzkräften.

Altena - Retter, die angepöbelt werden? Gaffer, die Einsatzkräften im Weg stehen? „Experten“, die alles besser wissen und das auch lautstark kundtun? Gibt es alles, nervt immer wieder die Mitglieder von Feuerwehren. Um so erfreulicher, dass es auch anders geht. Nach dem Großeinsatz am Wixberg sagt Einsatzleiter Michael Kling deshalb auf Facebook „Dankeschön“.

„Wir waren sehr gerührt von dem Zuspruch, den kleinen Geschenken, den Gesten der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Touristen. Autofahrer hielten an und sagten einfach „Danke, dass Ihr da seid“, schreibt der Kreisbrandmeister auf Facebook. Es seien auch Getränke, Eis und Süßigkeiten zur Sauerlandhalle gebracht worden.

Zum Sinnbild dieser Dankbarkeit wurde der kleine Ian, der der Wehr am Samstag ein selbst gemaltes Bild vorbei brachte und ein schüchternes „Dankeschön“ hervorbrachte. Kling: „Ich gebe zu, dass ich kurz einen Kloß im Hals hatte“. Das Bild des kleinen Jungen hängte der Kreisbrandmeister von außen an den Einsatzleitwagen, sodass es jede Einsatzkraft auf dem Weg von der Verpflegungsstelle zur Einsatzstelle sah.

„Und man konnte in den Gesichtern der völlig erschöpften Feuerwehrfrauen und -männern ein Lächeln erkennen, wenn sie auf das Bild blickten“, schreibt King.

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„Das spornt uns an und lässt uns vielleicht auch in der Einsatzstelle ein Stück vorsichtiger agieren“. Natürlich bezieht Kling die vielen am Einsatz beteiligten Organisationen und deren Mitglieder in seinen Dank mit ein. Dazu gehören nicht nur die Hilfsorganisationen, sondern beispielsweise auch das Ordnungsamt, der Bauhof und die Hallenwarte der Sauerlandhalle, die rund um die Uhr als Ansprechpartner zur Verfügung standen.

Großer Waldbrand am Wixberg in Altena

Kling: „Wir können nur unseren Hut vor Eurer Leistung ziehen und sagen Danke“. Natürlich gebe es auch Punkte, die verbessert werden können. „Sie können sicher gehen, dass wir an uns arbeiten“, verspricht der Kreisbrandmeister.

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