Feuerwehr probt Ernstfall für den Burgaufzug

+
Alle im Griff - die Wehr ist gut vorbereitet.

ALTENA - Die Feuerwehr bekämpfte am Wochenende einen Brand, den es (noch) gar nicht geben kann: Der Stollen hinter dem ehemaligen Möbelhaus Hinne war Schauplatz einer Übung der Löschgruppen Freiheit und Mühlendorf, angenommen wurde ein Feuer im Fahrstuhlschacht des Burgaufzuges.

Stadtbrandinspektor Alexander Grass: „Geplant war eine Übung, die das Löschen eines Feuers in einem Tunnel vorsah“. Und in diesem Zusammenhang sei dann die Idee entstanden, sich doch zu überlegen, wie man denn einen Brand bekämpfen könne, der den Burgaufzug bedrohe. Die Idee wurde ausgearbeitet und dann umgesetzt.

Die beiden Löschgruppen rückten mit rund 20 Einsatzkräften aus, um den imaginären Brand zu löschen. Die Übung verlief nach Auskunft des Stadtbrandinspektors sowie dessen Vorgängers, Ulrich Moldenhauer, „supergut“. Eine nach dem Einsatz erfolgte Analyse der Vorgehensweise der beiden Löschgruppen habe ergeben, dass es den Blauröcken tatsächlich gelungen wäre, einen möglichen Brand im künftigen Fahrstuhlschacht erfolgreich zu bekämpfen und damit vielen Menschen das Leben zu retten. Gelöscht würde im Stollen im Ernstfall mit Löschschaum. „Den haben wir natürlich auch eingesetzt“, erklärte Grass. Dabei habe es sich allerdings um biologisch abbaubaren Übungsschaum gehandelt. „Der ist völlig unbedenklich“, sagte er. „Genau genommen hätte man auch ein Spülmittel verwenden können“. Grass und Moldenhauer jedenfalls waren zufrieden. „Und die Idee, einen Brand im Fahrstuhlschacht des Burgaufzuges zu simulieren, war, glaube ich, vielleicht gar nicht so schlecht“, sagte Grass.

von Hartwig Bröer

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare