Feuerwehr plant Rettungspunkte

Solche Schilder sollen auch in Altenas Wälder.

ALTENA ▪ Wo ist der „Tote Mann“? – „Unsere Leute auf der Wache wissen das natürlich“, versichert Udo Winter. Als aber letztens bei der Wanderung des Regierungspräsidenten eine Teilnehmerin dort schlapp machte, sollte die Löschgruppe Drescheid sie abholen – und fand diesen Punkt oberhalb des Gehegdes zunächst ‘mal nicht. Von Thomas Bender

Das soll sich ändern: „Wir arbeiten an so genannten Rettungspunkten“, bestätigte Winter. Gemeinsam mit den SGV-Abteilungen definiert er in den Wäldern rund um Altena Punkte, die von Rettungsfahrzeugen gut erreicht werden können und an den gängigen Wanderstrecken liegen. Passiert Wanderern (oder auch Waldarbeitern) etwas, kann die genaue Bezeichnung des Rettungspunktes an die Kreisleitstelle durchgegeben werden, die dann ihrerseits den Rettungsdienst ganz gezielt auf den Weg schicken kann.

„Wir haben zum Glück nur wenige Notfälle im Wald“, berichtet Winter. Er kann sich an seltene Einsätze auf der Drescheider Langlaufloipe erinnern und an einen bei den Kyrill-Aufräumarbeiten verletzten Waldarbeiter. Trotzdem könne es nicht schaden, wenn durch ein Netz von Rettungspunkten für mehr Sicherheit gesorgt werde.

In anderen Kommunen des Kreises ist man schon weiter: Werdohl hat schon seit einiger Zeit Rettungspunkte, in Schalksmühle wurde das System in dieser Woche der Öffentlichkeit vorgestellt. Dass die Altenaer Wehr jetzt erst an die Arbeit geht, hat einen guten Grund: „Wir haben zunächst die neue Wanderkarte abgewartet“, erklärt Winter. Bevor die in den Druck ging, wurde das Wanderwege-Netz kritisch unter die Lupe genommen und stellenweise leicht verändert – deshalb habe es vorher keinen Sinn gemacht, die Rettungspunkte festzulegen.

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